Alternativen zu Boords
Wer nach einer Alternative zu Boords sucht, sucht meistens nicht nach demselben Werkzeug mit anderem Logo, sondern nach einem anderen Zuschnitt. Storyboard-Tool mit Animatics und integrierter Kundenabnahme.
Warum überhaupt weg von Boords?
Boords hat klare Stärken — wer wechselt, sollte wissen, was er aufgibt:
- Animatics machen aus Boards etwas, das ein Kunde beurteilen kann
- Kommentare am einzelnen Bild halten die Freigabe in einem Strang
- Zeichenkenntnisse sind für ein brauchbares Board nicht nötig
Wo Teams an Grenzen stoßen
Die Suche nach einer Alternative beginnt fast immer an einem dieser Punkte:
- Das Board sagt nichts darüber, ob der Drehtag machbar ist
- Drehplan und Technik liegen woanders
1. TillyGen — vom Briefing zur drehfertigen Planung
TillyGen behandelt das Board als eine Ansicht der Shotlist — eine Änderung wirkt in beiden.
Geeignet für Werbung, Imagefilm, Corporate und Social — überall dort, wo ein Briefing ankommt und daraus in kurzer Zeit eine Planung werden muss, nach der eine Crew wirklich drehen kann.
Am stärksten dort, wo die Kundenfreigabe über Bilder statt über Listen läuft.
Weitere Alternativen
Storyboard-Werkzeuge sind Freigabewerkzeuge. Sie glänzen, wenn der Kunde über Bilder entscheidet, und sagen nichts darüber, ob sich die gezeichneten Einstellungen an einem Drehtag auch drehen lassen.
Je nach Engpass kommen diese Werkzeuge in Frage — jedes mit einem anderen Schwerpunkt:
- Milanote: Die Konzeptphase, bevor ein Produktionssystem übernimmt.
- Frame.io: Post-Feedback-Schleifen mit externen Beteiligten.
- Assemble: Agenturseitige Teams, die mehrere Produktionen parallel koordinieren.
- Setkeeper: Produktionsbüros, die in Dispositionen und Verteilern leben.
- Farmerswife: Dienstleister und Verleiher, die geteilte Ressourcen über Jobs hinweg verwalten.
- Sesame: Teams, die leichtgewichtige Koordination ohne volle Studio-Suite suchen.
Woran die Wahl wirklich hängt
Die nützlichste Frage ist nicht, welches Werkzeug mehr Funktionen hat, sondern an welcher Stelle euer Prozess heute hakt: beim Schreiben der Planung, beim Verteilen der Unterlagen oder bei der Abnahme. Werkzeuge, die das falsche Problem gut lösen, werden nach drei Wochen nicht mehr geöffnet.
Ebenso wichtig ist, wer damit arbeiten soll. Ein Werkzeug, das nur die Produktionsleitung bedient, während Regie und Kamera weiter mit Tabellen arbeiten, verschiebt das Problem nur — die Unterlagen driften dann zwischen Werkzeug und Tabelle auseinander statt zwischen zwei Tabellen.
Vor dem Umstieg
Drei Punkte, die sich vor dem Wechsel in einer halben Stunde klären lassen und hinterher Wochen kosten, wenn man sie übersprungen hat:
- Exportformate: Kommt heraus, was Postproduktion, Buchhaltung und Kunde erwarten — PDF für die Crew, CSV für nachgelagerte Systeme, API für alles Automatisierte?
- Bestandsdaten: Müssen laufende Projekte mitwandern, oder reicht ein Schnitt zwischen zwei Jobs? Der Schnitt ist fast immer die günstigere Antwort.
- Zugriff: Wer aus der Crew braucht Lesezugriff, wer Schreibzugriff? Werkzeuge, die pro Kopf abrechnen, werden mit der Crewgröße schnell teuer.
Häufige Fragen
Was ist die beste Alternative zu Boords?
Das hängt vom Engpass ab. Geht es darum, aus einem Briefing schnell eine belastbare Drehplanung zu machen, ist TillyGen die passende Wahl; geht es um animations- und werbeteams, deren freigabeprozess über boards läuft, ist Boords selbst oft schon richtig.
Gibt es eine kostenlose Testmöglichkeit?
TillyGen lässt sich kostenlos testen — ohne dass vorher ein Vertrag oder eine Demo-Buchung nötig wäre.