Videoproduktion für Schifffahrt und Häfen
Schiffe folgen Fahrplänen aus Tide und Terminal, nicht der Dispo. Legt das Schiff um sechs ab, hat sich der Dreh von selbst geplant.
Worum es geht
Häfen arbeiten unter internationalen Sicherheitsregimen: Zugangsausweise, Torprozeduren und begleitete Wege sind Standard, und das Terminal entscheidet, wo eine Crew zwischen Containerbrücken und Lkw-Spuren stehen darf. An Bord hat der Kapitän das letzte Wort — PSA, Gangway-Regeln und Sperrbereiche sind Ansage der Schiffsführung, und ein arbeitendes Schiff lädt, löscht und legt ab, egal wie weit deine Auflösung ist. Wetter- und Tidefenster takten Ankünfte, Lotsenübergaben und das Licht auf dem Wasser. Salznebel, Wind und Vibration strafen Equipment ab — Gehäuse und Redundanz gehören in den Plan. Besatzungen sind international; Interviewplanung heißt auch: Sprache klären und Ruhezeiten respektieren, die seemännische Arbeitsregeln schützen.
Branchenroutine schlägt Allgemeinwissen: Wer die typischen Freigabewege und Auflagen des Feldes kennt, plant realistischer als jemand mit mehr Drehtagen, aber ohne Branchenerfahrung.
Was hier anders läuft
Konkret heißt das in der Planung:
- Hafenzugang läuft über Sicherheitsausweise und Terminal-Begleitung — spontane Positionswechsel zwischen Kranbahnen gibt es nicht
- Die Ablegezeit ist absolut: Jeder Shot an Bord wird rückwärts von der Abfahrt geplant, mit harter Gangway-Deadline für die Crew
- Salznebel und Vibration verlangen Regenschutz, Filter und doppelte Bodys; eine tote Kamera auf See bleibt tot
- Crew-Interviews respektieren Wachpläne und Ruhezeiten — der Leitende Ingenieur ist mitten im Manöver nicht verfügbar
- Drohnenflüge im Hafen kollidieren mit Kranbetrieb, Sicherheitszonen und teils nahen Flugplätzen — die Freigabe ist dreifach
Was der Plan liefern muss
Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:
- Einen Drehplan an Ablegezeiten, Tidefenstern und Terminal-Slots, mit harten Ausstiegs-Deadlines
- Zugangsausweise und Begleitbuchungen pro Terminal, organisiert bevor das Schiff einläuft
- Einen Equipmentplan mit Wetterschutz und Redundanz für Tage ohne Nachschub
Typische Stolperstellen
Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:
- Auflösung an Bord planen, als würde das Schiff auf das letzte Setup warten
- Unterschätzen, wie viel Zeit Tore, Ausweise und Begleitung pro Tag kosten
- Ungeschütztes Equipment in die Gischtzonen an Deck schicken
Mit TillyGen
TillyGen plant Maritim-Tage rückwärts von Abfahrt und Tide — jede Szene trägt ihre harte Deadline, und die Crew ist von der Gangway, bevor die Leinen fallen.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Dürfen wir während des Ladebetriebs an Bord drehen?
Mit Erlaubnis des Kapitäns und außerhalb der Arbeitsbereiche — Ladezonen, Kranschwenks und Laschdecks sind tabu. Plane Betriebs-Shots von freigegebenen Punkten, die der Erste Offizier absegnet.
Wie gehen wir damit um, dass das Schiff pünktlich ablegt?
Nimm es als Rahmen des Plans. Ziehe Must-have-Shots vor, setze eine Gangway-Deadline mit Puffer und teile die Geschichte so, dass nichts Essenzielles an der letzten Stunde hängt.
Was braucht eine Filmcrew für den Hafenzugang?
Sicherheitsausweise pro Person, meist mit Vorlauf über das Terminal gebucht, plus Begleitung vor Ort. Fahrzeuge brauchen eine eigene Freigabe — und jedes Terminal hat seine eigene Prozedur.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.