Drei-Punkt-Licht

Das Drei-Punkt-Licht ist die klassische Anordnung aus Führungslicht, Aufhellung und Spitzlicht um ein einzelnes Motiv.

Worum es geht

Als Schema ist das Drei-Punkt-Licht eher Checkliste als Stil: Belichtung vom Führungslicht, Kontrast über die Aufhellung, Trennung durch das Spitzlicht. Das macht es überall dort brauchbar, wo Tempo zählt und das Motiv sich nicht bewegt — Interviews, Corporate, Talking Heads, Produkttische. Szenische Sets behandeln es als das, wovon sie sich wegbewegen, denn Drama braucht Licht, das aus dem Raum kommt, und Spielende laufen durch einen Raum, statt auf einem Stuhl zu sitzen. Die drei Rollen zu lernen lohnt trotzdem: Sie benennen, was jede Leuchte an einem komplexen Set tatsächlich tut.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Das Schema ist für ein statisches Motiv gebaut; sobald jemand läuft, funktionieren die drei festen Positionen nicht mehr.
  • Seine drei Rollen bleiben ein brauchbares Vokabular, auch an Sets mit zwanzig Leuchten und ohne erkennbares Schema.
  • Oft kommt ein Hintergrundlicht als vierte Leuchte dazu — manche Teams lehren es deshalb als Vier-Punkt-Licht.

Mit TillyGen

Für Interviewtage kann TillyGen eine Licht-Notiz über mehrere Setups halten — der Drehplan zeigt, dass das Rig angepasst und nicht neu gebaut wird.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Ist Drei-Punkt-Licht veraltet?

Für Drama weitgehend. Für Interviews und schnelle Corporate-Arbeit bleibt es der verlässliche Standard — und es vermittelt das Vokabular größerer Setups.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.