Einstellung

Eine Einstellung ist ein durchgehender Lauf der Kamera ohne Schnitt — der kleinste Baustein, in dem ein Film geplant und geschnitten wird.

Worum es geht

In der Planung hat eine Einstellung eine Adresse: Szenennummer plus Bild-Nummer, eine Größe wie Totale oder Groß, einen Winkel und oft eine Bewegung. Die Zeilen der Shotlist sind Einstellungen; Storyboard-Panels sind Einstellungen; die Klappe ordnet jeden Take einer zu. Die Crew diskutiert Länge und Zweck pro Einstellung — was muss diese für den Schnitt liefern —, denn eine Einstellung ohne Job im Schnitt ist Streichkandidat, sobald der Tag eng wird.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Einstellung, Take und Setup verschachteln sich: Eine Einstellung braucht oft mehrere Takes, ein Setup trägt mehrere Einstellungen.
  • Größe, Winkel, Bewegung und Inhalt beschreiben eine Einstellung vollständig genug, um sie zu planen.
  • Am Set konkurrieren die Wörter Einstellung und Shot; beide sind üblich und meinen dasselbe.

Mit TillyGen

Einstellungen sind die Atome von TillyGen: Jede Zeile der Shotlist ist eine, und Storyboard und Drehplan verweisen über die Nummer darauf.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Einstellung und Szene?

Die Szene ist Erzählraum — ein Ort, eine Zeit. Die Einstellung ist Kameraraum — eine durchgehende Aufnahme. Szenen bestehen aus Einstellungen.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.