Haftpflichtversicherung
Die Haftpflicht regelt, was die Produktion bei anderen beschaedigt — nicht die eigene Technik.
Worum es geht
Nach dieser Deckung fragen Locations, Veranstaltungshaeuser und Behoerden — oft ist sie die Bedingung dafuer, ueberhaupt einen Schluessel zu bekommen. Es geht um Schaeden, die die Produktion anderen Menschen und deren Eigentum zufuegt, nicht um eigene Technik oder eigenes Material. Gelegenheiten dazu bietet jeder Dreh: Kabelwege durch ein Foyer, ein Lichtstativ neben Glas, ein Dreibein auf altem Parkett. Kleine Firmen nehmen oft an, die Betriebshaftpflicht reiche; die ehrliche Pruefung ist, ob die Police Filmarbeit an fremden Orten benennt. Direkt beim Versicherer nachfragen und den Nachweis am Drehtag griffbereit halten.
Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Die Haftpflicht deckt Schaeden bei anderen; die eigene Technik gehoert in eine andere Police
- Locations verlangen oft den Nachweis, bevor sie Schluessel uebergeben oder Zugang gewaehren
- Pruefen, ob eine bestehende Betriebshaftpflicht die Filmproduktion an fremden Orten ausdruecklich benennt
Mit TillyGen
TillyGen dokumentiert, welche Locations ein Projekt beruehrt — Deckungsfragen sind geklaert, bevor der Zugang verhandelt wird.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Reicht die normale Betriebshaftpflicht fuer einen Dreh?
Mal ja, mal nicht — das haengt von Wortlaut und Versicherungssummen ab. Bevor man sich darauf verlaesst, schriftlich vom Versicherer bestaetigen lassen, dass Filmarbeit an fremden Orten eingeschlossen ist.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.