Voice-over

Ein Voice-over ist gesprochene Erzählung, unabhängig vom Bild aufgenommen und darüber gemischt.

Worum es geht

Werbung, Erklärfilme und Dokus stützen sich auf eine Erzählstimme, die Struktur trägt, wo das Bild allein es nicht kann. Der Ablauf belohnt Ordnung: das Skript vor der Session festziehen, denn ein später geänderter Satz heißt Neubuchung der Stimme; gegen den fast finalen Schnitt aufnehmen, damit das Tempo passt; Alternativ-Lesarten sichern, solange das Studio gebucht ist. Die Besetzung zählt mehr als die Technik — eine Stimme trägt Marke und Ton. Fürs Timing schneidet der Schnitt erst auf einen Scratch-Track und tauscht dann die finale Aufnahme ein, Atmer und Pausen ans Bild angepasst.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Das Skript vor der Session festziehen — jeder geänderte Satz ist eine Neubuchung
  • Alternativ-Lesarten wichtiger Sätze mitnehmen, solange das Studio läuft
  • Fürs Ohr schreiben: kurze Sätze, aktive Verben, keine Schachtelsätze

Mit TillyGen

Die Freigabe des VO-Skripts ist in TillyGen ein eigener Review-Schritt — der Text ist abgenommen, bevor Studiozeit bezahlt wird.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wird das Voice-over vor oder nach dem Schnitt aufgenommen?

Meist nach einem fast finalen Schnitt, damit die Lesart ins Timing passt. Bei VO-getriebenen Formaten geht es umgekehrt: erst aufnehmen, dann das Bild auf die Stimme schneiden.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.