TillyGen vs. Milanote

Visuelles Board-Tool, verbreitet für Moodboards und kreative Ausrichtung. Diese Seite ordnet ein, wofür Milanote gebaut ist und wofür TillyGen — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.

Wofür Milanote gemacht ist

Visuelles Board-Tool, verbreitet für Moodboards und kreative Ausrichtung.

Die Konzeptphase, bevor ein Produktionssystem übernimmt.

Moodboard-Werkzeuge gehören an den Anfang, vor jede Planung. Ihre Schwäche ist der Übergang: Referenzen, die in einem separaten Board liegen, sind vier Wochen später beim Schreiben der Shotlist meist nicht mehr zur Hand.

Stärken von Milanote

Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Milanote:

  • Schnell, visuell und angenehm für frühe kreative Richtung
  • Freie Fläche passt zu Referenzen, die sich nicht strukturieren lassen
  • Leicht mit Kunden zu teilen, ohne sie einzuarbeiten

Wo die Grenzen liegen

Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:

  • Keinerlei Produktionssemantik — ein Board ist nur ein Board
  • Referenzen verwaisen typischerweise, sobald die Planung beginnt

Wo TillyGen anders ansetzt

TillyGen hält Referenzen am Projekt, sodass sie noch da sind, wenn Wochen später die Shotlist entsteht.

TillyGen erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.

Welches Werkzeug wann

Kurz: Die Konzeptphase, bevor ein Produktionssystem übernimmt. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyGen ansetzt.

Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:

  • Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
  • Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
  • Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.

Worauf bei einem Wechsel zu achten ist

Für die Konzeptphase behalten und die Referenzen ins Planungswerkzeug übergeben.

Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.

Häufige Fragen

Ist TillyGen ein Ersatz für Milanote?

Das hängt davon ab, wofür du Milanote einsetzt. TillyGen hält Referenzen am Projekt, sodass sie noch da sind, wenn Wochen später die Shotlist entsteht.

Lassen sich beide parallel nutzen?

In der Regel ja. TillyGen exportiert Shotlist und Drehplan als PDF, CSV und über die API, sodass nachgelagerte Systeme weiterarbeiten können.