TillyGen vs. Notion

Allzweck-Workspace, häufig mit Datenbanken und Vorlagen zu Produktions-Trackern umgebaut. Diese Seite ordnet ein, wofür Notion gebaut ist und wofür TillyGen — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.

Wofür Notion gemacht ist

Allzweck-Workspace, häufig mit Datenbanken und Vorlagen zu Produktions-Trackern umgebaut.

Kleine Teams, die ihr System selbst formen wollen.

Allzweckwerkzeuge sind unschlagbar flexibel und genau deshalb aufwendig: Jede Produktionslogik, die ein Fachwerkzeug mitbringt, muss hier jemand selbst bauen — und danach pflegen, auch wenn diese Person das Team verlässt.

Stärken von Notion

Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Notion:

  • Formt sich nach jedem Prozess, den man beschreiben kann
  • Günstig im Einstieg und leicht zu teilen
  • Dient nebenbei als Team-Wiki

Wo die Grenzen liegen

Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:

  • Jede Produktionslogik muss selbst gebaut und gepflegt werden
  • Die Datenbank weiß nicht, dass ein Drehplan kippen kann

Wo TillyGen anders ansetzt

Eine leere Datenbank weiß nicht, dass ein Drehplan den Sonnenuntergang beachten muss. TillyGen schon.

TillyGen erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.

Welches Werkzeug wann

Kurz: Kleine Teams, die ihr System selbst formen wollen. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyGen ansetzt.

Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:

  • Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
  • Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
  • Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.

Worauf bei einem Wechsel zu achten ist

Überlege, wer den Aufbau pflegt, wenn die Person, die ihn gebaut hat, geht.

Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.

Häufige Fragen

Ist TillyGen ein Ersatz für Notion?

Das hängt davon ab, wofür du Notion einsetzt. Eine leere Datenbank weiß nicht, dass ein Drehplan den Sonnenuntergang beachten muss. TillyGen schon.

Lassen sich beide parallel nutzen?

In der Regel ja. TillyGen exportiert Shotlist und Drehplan als PDF, CSV und über die API, sodass nachgelagerte Systeme weiterarbeiten können.