Corporate Identity

Die Corporate Identity umfasst, wie ein Unternehmen aussieht, spricht und handelt — nicht nur, wie sein Logo gezeichnet ist.

Worum es geht

Ein Film kann jede Logoregel befolgen und trotzdem abgelehnt werden, denn die Identitaet steckt in Entscheidungen, die das Manual nie regelt: Wer vor der Kamera steht, wie diese Menschen sprechen, welche Orte nach dem Unternehmen aussehen, wie schnell geschnitten wird, ob Humor erlaubt ist. Die Antworten findet man, indem man sich ansieht, was das Unternehmen bereits veroeffentlicht hat, und fragt, was daran nicht gepasst hat. Ein Maschinenbauer und ein Modelabel koennen dasselbe Gestaltungsraster haben und brauchen voellig verschiedene Filme. Diese Ebene in der Pre-Production zu treffen verhindert die Ablehnung aus dem Bauch heraus.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Richtlinien beschreiben die Oberflaeche; die Identitaet entscheidet ueber Casting, Location, Tempo und Tonalitaet
  • Drei bereits veroeffentlichte Filme ansehen und fragen, welchen davon das Unternehmen heute nicht mehr machen wuerde
  • Sprachregeln wiegen so schwer wie Farbregeln: Wie die Marke Menschen anspricht, gehoert ins Drehbuch

Mit TillyGen

TillyGen uebersetzt diese Markenantworten in konkrete Szenen, Casting-Hinweise und Locations, bevor das Konzept in die Freigabe geht.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich Corporate Identity von Markenrichtlinien?

Die Richtlinien sind ein Dokument, die Identitaet ist das, was dieses Dokument schuetzen soll. Ein Film verletzt Richtlinien sichtbar und die Identitaet unsichtbar — das Zweite ist schwerer zu reparieren.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.