Mediaplan

Der Mediaplan nennt die Kanaele, den Zeitraum und das Budget, mit denen ein Film ausgespielt wird.

Worum es geht

Der Plan gehoert der Marketingseite, und die Produktion muss ihn trotzdem lesen, denn jede Zeile bedeutet einen Liefergegenstand: ein Seitenverhaeltnis, eine Laenge, eine Untertitelfassung, ein Vorschaubild. Ein Neunzig-Sekunden-Film in einem Plan mit sechs Platzierungen ist kein Liefergegenstand, sondern ein Dutzend. Der Plan steuert auch die Rechte, denn bezahlte Platzierungen brauchen Darsteller und Musik freigegeben fuer Laufzeit und Gebiet — guenstige Buy-outs werden teuer, sobald eine Schaltung verlaengert wird. Den Mediaplan vor dem Angebot anfordern und jede Zeile als benannten Liefergegenstand uebernehmen.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Jede Platzierungszeile ist ein Liefergegenstand: Format, Laenge, Untertitel, Vorschaubild — im Angebot mitzaehlen
  • Laufzeit und Gebiet steuern Darsteller- und Musiklizenzen, also vor der Unterschrift lesen
  • Verlaengerte Schaltungen brauchen verlaengerte Rechte; den Preis fuer die Verlaengerung gleich im Erstvertrag mitvereinbaren

Mit TillyGen

TillyGen leitet die Lieferliste aus den geplanten Kanaelen ab — das Angebot deckt jede Fassung ab, die der Mediaplan braucht.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Warum sollte ein Produktionsteam den Mediaplan sehen?

Weil er die Liefergegenstaende definiert. Sechs Platzierungen bedeuten mehrere Formate, Laengen und Untertitelfassungen, und jede davon kostet Zeit, die ins Angebot gehoert.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.