Exklusivitaet

Exklusivitaet regelt, wer ausgeschlossen wird — nicht, was der Kaeufer selbst darf.

Worum es geht

Der Begriff tritt in mehreren Formen auf, die schnell durcheinandergeraten. Ein Darsteller kann fuer einen Zeitraum von Konkurrenzmarken ausgeschlossen sein; ein Musikstueck kann so lizenziert werden, dass es sonst niemand nutzen darf; ein Dienstleister kann zusagen, pro Kategorie nur einen Kunden zu bedienen. Jede Variante nimmt der Gegenseite Verdienstmoeglichkeiten — deshalb wird Exklusivitaet zusaetzlich zur Nutzungseinraeumung bezahlt und nicht darin unterstellt. Konkurrenzkategorie, Gebiet und Dauer gehoeren praezise benannt; eine unbefristete Exklusivitaet laesst sich schwer bepreisen und noch schwerer verteidigen.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Exklusivitaet und Nutzungsrechte sind getrennte Vereinbarungen — eine weite Nutzung ist nicht automatisch exklusiv
  • Konkurrenzkategorie, Gebiet und Dauer benennen; unbefristete Exklusivitaet laesst sich nicht fair bepreisen
  • Die Gegenseite verliert Auftraege, deshalb wird Exklusivitaet aufgeschlagen und nicht stillschweigend eingerechnet

Mit TillyGen

TillyGen haelt Casting- und Lizenzannahmen im Projektplan, damit Exklusivitaet beim Angebot verhandelt wird und nicht danach.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Ist eine exklusive Lizenz dasselbe wie Eigentum am Material?

Nein. Exklusivitaet begrenzt, wer es sonst nutzen darf; was man selbst darf, steht in der Nutzungsklausel. Beides gehoert in den Vertrag und beides gehoert geprueft.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.