Filmversicherung

Die Filmversicherung ist keine einzelne Police, sondern das Buendel, das eine Produktion zusammenstellt.

Worum es geht

Keine einzelne Police deckt einen Dreh ab. Was die Branche Filmversicherung nennt, ist ein Paket: Haftpflicht gegenueber Dritten, Deckung fuer eigene und gemietete Technik, Schutz gegen den Verlust des gedrehten Materials und je nach Produktion auch Darsteller, Fahrzeuge oder Wetter. Produktionen kaufen entweder pro Projekt oder als Jahrespolice, und es gibt spezialisierte Makler, weil die uebliche Betriebsdeckung kleiner Firmen dort endet, wo Filmrisiken beginnen. Die Aufgabe in der Pre-Production ist der Abgleich von tatsaechlichem Umfang und tatsaechlichem Dreh — Kunden und Locations verlangen immer oefter einen Nachweis vor dem Zugang.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Die Filmversicherung ist ein Buendel, kein Produkt — pruefen, welche Deckungen wirklich enthalten sind
  • Jahrespolicen passen zu regelmaessigen Drehs, Projektpolicen zu seltenen oder ungewoehnlichen Auftraegen
  • Uebliche Betriebsdeckungen erreichen Filmrisiken wie Materialverlust oder gemietetes Equipment nur in seltenen Faellen
  • Kunden und Locations verlangen zunehmend einen Nachweis, bevor sie Zugang gewaehren

Mit TillyGen

TillyGen macht Locations, Technik und riskante Setups frueh sichtbar — das Versicherungsgespraech bekommt eine konkrete Grundlage.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Welche Versicherungen braucht ein kleiner Corporate-Dreh?

Meist mindestens Haftpflicht und Technikdeckung, erweitert um die konkreten Risiken des Drehs. Ein spezialisierter Makler stellt das Paket zusammen; der genaue Umfang bleibt Vertragssache.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.