Moodboard

Ein Moodboard ist eine kuratierte Collage aus Referenzbildern, die Stimmung, Farbwelt und Textur eines Projekts zeigt.

Worum es geht

Worte über Bilder sind rutschig; Moodboards beenden die Zweideutigkeit. Sagt die Regie rau und der Kunde hört dunkel, entscheidet das Board, wer recht hat — bevor das Kostümbild einkauft. Das Szenenbild zieht Farbpaletten daraus, die Kamera diskutiert Kontrast und Licht dagegen, und das Grading bekommt es mit dem Material geliefert. Ein brauchbares Board ist hart editiert: Zwanzig Bilder, die sich einig sind, schlagen zweihundert, die sich absichern.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Das Moodboard setzt Atmosphäre; ein Lookbook wird konkreter bei Styling, Kostüm und Grading.
  • Sortiere nach Szene oder Element wie Licht, Motiv, Kostüm — nicht nach Fundort der Bilder.
  • Filmstills funktionieren, aber ein einzelner Film als einzige Quelle lädt zu einem Vergleich ein, den du verlierst.

Mit TillyGen

Im TillyGen-Projekt liegt das Moodboard beim Briefing — der Maßstab, an dem die Storyboard-Bilder gemessen werden.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie viele Bilder gehören auf ein Moodboard?

So viele, dass eine Richtung sichtbar wird, und so wenige, dass eine Entscheidung sichtbar bleibt. Widersprechen sich zwei Bilder, lügt eines über den Film.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.