Produktionszeitplan

Der Produktionszeitplan legt Konzept, Vorbereitung, Dreh, Post und Freigaben auf echte Termine in einem Dokument.

Worum es geht

Die meisten Liefertermine sterben in den Lücken zwischen den Phasen, nicht in den Phasen selbst: Das Treatment wartet eine Woche auf Freigabe, das Casting wartet aufs Treatment, der Dreh aufs Casting. Ein funktionierender Zeitplan plant deshalb das Warten — jede Kundenfreigabe ist eine terminierte Aufgabe mit Verantwortlichem, keine Annahme. Vom Liefertermin rückwärts bauen, Puffer dort lassen, wo es erfahrungsgemäß rutscht, und den Plan versionieren, damit alle über dasselbe Dokument streiten.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Freigabezeit des Kunden ist Produktionszeit — als terminierte Aufgaben mit Verantwortlichen einplanen
  • Vom Liefertermin rückwärts planen; Vorwärtsplanung versteckt den Engpass, bis er da ist
  • Ein versionierter Zeitplan für Kunde und Crew — sonst entstehen zwei Realitäten

Mit TillyGen

TillyGen erzeugt den Produktionszeitplan aus dem Briefing und hält Termine, Shotlist und Budget zusammen in Bewegung, wenn sich ein Datum verschiebt.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Warum rutschen Zeitpläne, obwohl jede Phase richtig geschätzt war?

Weil die Lücken zwischen den Phasen ungeplant blieben: Freigabeschleifen, Wartezeit auf Feedback, Übergaben. Wer Entscheidungen als terminierte Aufgaben plant, eliminiert den größten Teil des Rutschens.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.