Vorlaufzeit

Die Vorlaufzeit ist die Spanne, die eine Produktion zwischen Auftragserteilung und erstem Drehtag braucht.

Worum es geht

Kunden behandeln die Vorlaufzeit gern als verhandelbare Motivationsfrage; tatsächlich ist sie eine Kette externer Abhängigkeiten. Drehgenehmigungen haben Bearbeitungszeiten, Cast und Crew haben Kalender, Technik hat Buchungsfenster, und jede Freigabeschleife addiert Tage, die niemand eingeplant hat. Wer ein Drehdatum zusagt, bevor diese Kette steht, zahlt am Ende Eilzuschläge. Der ehrliche Weg: den kritischen Pfad im Angebot benennen — was bis wann passieren muss, damit der Termin hält.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Genehmigungen, Casting und Crew-Kalender setzen die Untergrenze — Motivation verkürzt keine Bearbeitungszeiten
  • Eilzuschläge sind der Preis übersprungener Vorlaufzeit, und sie summieren sich über die Gewerke
  • Den kritischen Pfad im Angebot benennen: was bis wann passieren muss, damit der Termin hält

Mit TillyGen

TillyGen macht die Vorlaufzeit sichtbar, indem es Abhängigkeiten — Genehmigungen, Casting, Technik — auf die Timeline legt, bevor ein Drehtermin zugesagt wird.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie viel Vorlaufzeit braucht ein Corporate-Dreh?

So viel wie die längste Abhängigkeit — meist Genehmigungen oder Cast-Verfügbarkeit. Die Kette vom Wunschtermin rückwärts rechnen; passt ein Glied nicht, bewegt sich der Termin oder der Umfang.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.