Schnitt-Timeline
Die Timeline ist die Arbeitsfläche, auf der Clips zeitlich und in Ebenen angeordnet werden.
Worum es geht
Eine Timeline ist nicht nur Arbeitsfläche, sie ist Dokumentation. Eine Spurordnung nach Konvention — Dialog unten, Effekte darüber, Musik oben, Grafik auf eigenen Bildebenen — lässt Tonschnitt oder Kolleginnen das Projekt in Minuten lesen, statt es rückwärts zu entschlüsseln. Benannte Marker, farbcodierte Clips und gesperrte Ebenen leisten dasselbe. Bei Projekten mit mehreren Fassungen entscheidet diese Disziplin darüber, ob eine Sequenz sicher dupliziert wird oder ob zwei Schnitte unbemerkt auseinanderlaufen.
Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Feste Spurordnung halten: Dialog unten, Effekte darüber, Musik oben, Grafik getrennt
- Vor jeder großen Änderung die Sequenz duplizieren und datieren — die Undo-Historie ist kein Backup
- Marker mit echtem Text schlagen Farbfähnchen, die nach zwei Wochen niemand mehr deutet
Mit TillyGen
In TillyGen mit Timecode gesammeltes Feedback trifft direkt Positionen in der Timeline — aus einer Notiz wird eine auffindbare Aufgabe.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Wie viele Spuren sollte ein Projekt haben?
So viele, wie die Struktur braucht, und nicht mehr. Ein konsistentes, dokumentiertes Layout zählt weit mehr als eine niedrige Spurzahl.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.