Speicherbedarf: H.265 50 Mbit/s

Eine Stunde H.265 50 Mbit/s in UHD bei 25p belegt 22 GB. Die Tabelle unten rechnet das für die nominale Bitrate und Bildraten durch — inklusive der Frage, wie viele Karten und wie viel Backup-Volumen ein Drehtag wirklich braucht.

Speicherbedarf-Rechner

Quelle (Kamera/Codec)fpsStundenGB
Material je Drehtag
Mit allen Kopien
Karten nötig
Offload-Dauer (1 Kopie)

Datenraten: ProRes/DNxHR frame-konstant nach Apple-/Avid-Spezifikation, RAW aus Auflösung × Bytes/Pixel (nominal). Details unten auf der Seite.

H.265 50 Mbit/s: GB pro Stunde

H.265 50 Mbit/s ist bitratenbasiert: Die Datenmenge hängt an der eingestellten Bitrate, nicht an der Auflösung. Gerechnet wird hier mit dem Nominalwert des Presets.

Speicherbedarf H.265 50 Mbit/s in GB je Stunde (2026)
Auflösung24p25p30p50p60p
UHD 3840×21602122264453

Vom GB-Wert zum Drehtag

Ein typischer Drehtag produziert 2 bis 4 Stunden Material je Kamera. Bei H.265 50 Mbit/s in UHD 25p sind das 44 bis 88 GB je Kamera — vor Kopien. Mit 3-2-1-Backup (drei Kopien) multipliziert sich das auf 0,2 TB je drei Stunden Material. Die Tabelle rechnet drei Drehtag-Szenarien komplett durch:

Drehtag-Szenarien mit H.265 50 Mbit/s (UHD 25p, 1 Kamera)
MaterialRohdaten1-TB-Karten3-2-1-VolumenOffload je Kopie (400 MB/s)
2 h44 GB10,13 TB2 min
4 h88 GB10,26 TB4 min
8 h176 GB10,51 TB8 min

Offload und Backup einplanen

Karten sind die zweite Rechnung: Der Rechner auf der Hauptseite schlägt die Kartenzahl aus Tagesmenge und Kartengröße vor — inklusive der Reserve, wenn eine Karte während des Offloads gesperrt bleibt.

In der Drehplanung gehört die Zahl an zwei Stellen eingetragen: als Kartenbudget in die Equipmentliste und als Offload-Fenster in den Tagesablauf. TillyGen führt beides im selben Plan — ändert sich die Drehzeit, wandert das Offload-Fenster automatisch mit.

Häufige Fragen

Wie viel Speicher braucht 1 Stunde H.265 50 Mbit/s?

In UHD bei 25p: 22 GB. Bei 50p das Doppelte. Alle Auflösungen stehen in der Tabelle oben.

Sind die Werte exakt?

ProRes/DNxHR sind spezifizierte Zielraten; reale Dateien liegen wenige Prozent darüber oder darunter. Für die Kapazitätsplanung rechnet man mit dem Nominalwert plus 10 % Reserve.