Speicherbedarf-Rechner

Wie viele Terabyte und wie viele Karten mitmüssen — bevor der DIT um 16 Uhr sagt, dass nichts mehr geht. Der Rechner oben nimmt codec, resolution, frame rate und hours und gibt GB per hour, total TB, card count und backup volume aus — im Browser gerechnet, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe das Gerät verlässt.

Speicherbedarf-Rechner

Quelle (Kamera/Codec)fpsStundenGB
Material je Drehtag
Mit allen Kopien
Karten nötig
Offload-Dauer (1 Kopie)

Datenraten: ProRes/DNxHR frame-konstant nach Apple-/Avid-Spezifikation, RAW aus Auflösung × Bytes/Pixel (nominal). Details unten auf der Seite.

Worauf die Zahl wirklich hängt

ProRes 422 HQ in UHD 25p braucht rund 387 GB pro Stunde — ein 10-Stunden-Tag füllt eine 4-TB-Platte, 2 Kopien passen gar nicht mehr darauf.

ARRIRAW in 4.5K hat etwa die 8-fache Datenrate von ProRes 422 — derselbe Drehtag braucht achtmal so viele Platten.

Der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Angebot steht, und einer, die am Drehtag hält, liegt fast nie in der Formel — sondern darin, ob die Randbedingungen ehrlich eingetragen wurden. Deshalb steht unten, welche Eingabe wofür zählt.

Typische Fehler

Diese Fehler tauchen in der Praxis am häufigsten auf. Sie kosten selten die Rechnung, aber regelmäßig den Drehtag:

  • Für eine Kopie rechnen, obwohl die Versicherung zwei verlangt
  • Vergessen, dass High-Framerate die Datenrate linear vervielfacht

Im Produktionsalltag

Die 3-2-1-Regel verdoppelt das Volumen am Set: jedes gedrehte Terabyte sind zwei transportierte.

Der Wert gehört in die Drehplanung — also an die Stelle, an der eine Entscheidung noch nichts kostet. Wer ihn erst am Drehtag ausrechnet, rechnet nicht mehr, sondern stellt fest.

In TillyGen fällt diese Rechnung nicht separat an: das Ergebnis steckt in der Planung selbst, zusammen mit Shotlist, Drehplan und Disposition. Ändert sich eine Randbedingung, ändern sich die abhängigen Werte mit — und die betroffenen Stellen im Plan werden markiert, statt still stehenzubleiben.

Vorgerechnete Varianten

Für diese 31 Fälle stehen die Zahlen fertig gerechnet auf einer eigenen Seite:

Häufige Fragen

Wie genau ist der Speicherbedarf-Rechner?

Die Rechnung ist exakt; die Eingaben sind es selten. Nimm das Ergebnis als belastbare Untergrenze und lege den Puffer bewusst obendrauf, statt ihn in die Eingabe zu schmuggeln — ein geschönter Eingabewert versteckt den Puffer vor allen, die später damit planen.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben übertragen werden. Es gibt keine Nutzungsgrenze und kein Konto.

Wo steckt der Wert in der Produktionsplanung?

In der Drehplanung. Dort ist er eine Entscheidungsgrundlage; später wird er zur Feststellung.

Lässt sich das Ergebnis exportieren?

Der Rechner selbst zeigt den Wert nur an. In TillyGen landet er direkt in Shotlist, Drehplan und Disposition und geht als PDF, CSV oder über die API an alle, die damit weiterarbeiten.

Welche Werte gibt der Rechner aus?

GB per hour, total TB, card count und backup volume. Der erste Wert ist der, den du in die Planung überträgst; die übrigen zeigen, wie empfindlich er auf die Eingaben reagiert.

Worauf sollte ich beim Ergebnis besonders achten?

Vor allem darauf: für eine Kopie rechnen, obwohl die Versicherung zwei verlangt. Das ist der Fehler, der in der Praxis am häufigsten dazu führt, dass eine korrekt gerechnete Zahl trotzdem nicht hält.