ND-Filter-Rechner
Welcher ND die 180-Grad-Blende bei T2 in praller Sonne offen hält. Der Rechner oben nimmt desired aperture, shutter angle, frame rate und light level und gibt required ND, stops reduced und resulting exposure aus — im Browser gerechnet, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe das Gerät verlässt.
ND-Filter-Rechner
- ND-Dichte
- —
- Filterfaktor
- —
- Transmission
- —
Läuft vollständig in deinem Browser — keine Anmeldung, keine Datenübertragung.
Worauf die Zahl wirklich hängt
Pralle Sommersonne bei ISO 800, 1/50 s und T2 liegt rund sechs Blenden über — das ist ein ND1.8.
Jede 0,3 ND-Dichte nimmt genau eine Blende. ND0.9 sind drei, ND1.2 vier Blenden.
Der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Angebot steht, und einer, die am Drehtag hält, liegt fast nie in der Formel — sondern darin, ob die Randbedingungen ehrlich eingetragen wurden. Deshalb steht unten, welche Eingabe wofür zählt.
Typische Fehler
Diese Fehler tauchen in der Praxis am häufigsten auf. Sie kosten selten die Rechnung, aber regelmäßig den Drehtag:
- Die Blende schließen statt ND zu setzen und damit mitten in der Szene die Schärfentiefe ändern
- Einen variablen ND mitbringen, der am Anschlag Kreuzpolarisation zeigt
Im Produktionsalltag
Die 180-Grad-Regel bindet die Belichtungszeit an die halbe Bildrate: bei 25 fps ist das 1/50 s und nichts anderes.
Der Wert gehört in die Drehplanung — also an die Stelle, an der eine Entscheidung noch nichts kostet. Wer ihn erst am Drehtag ausrechnet, rechnet nicht mehr, sondern stellt fest.
In TillyGen fällt diese Rechnung nicht separat an: das Ergebnis steckt in der Planung selbst, zusammen mit Shotlist, Drehplan und Disposition. Ändert sich eine Randbedingung, ändern sich die abhängigen Werte mit — und die betroffenen Stellen im Plan werden markiert, statt still stehenzubleiben.
Häufige Fragen
Wie genau ist der ND-Filter-Rechner?
Die Rechnung ist exakt; die Eingaben sind es selten. Nimm das Ergebnis als belastbare Untergrenze und lege den Puffer bewusst obendrauf, statt ihn in die Eingabe zu schmuggeln — ein geschönter Eingabewert versteckt den Puffer vor allen, die später damit planen.
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben übertragen werden. Es gibt keine Nutzungsgrenze und kein Konto.
Wo steckt der Wert in der Produktionsplanung?
In der Drehplanung. Dort ist er eine Entscheidungsgrundlage; später wird er zur Feststellung.
Lässt sich das Ergebnis exportieren?
Der Rechner selbst zeigt den Wert nur an. In TillyGen landet er direkt in Shotlist, Drehplan und Disposition und geht als PDF, CSV oder über die API an alle, die damit weiterarbeiten.
Welche Werte gibt der Rechner aus?
Required ND, stops reduced und resulting exposure. Der erste Wert ist der, den du in die Planung überträgst; die übrigen zeigen, wie empfindlich er auf die Eingaben reagiert.
Worauf sollte ich beim Ergebnis besonders achten?
Vor allem darauf: die Blende schließen statt ND zu setzen und damit mitten in der Szene die Schärfentiefe ändern. Das ist der Fehler, der in der Praxis am häufigsten dazu führt, dass eine korrekt gerechnete Zahl trotzdem nicht hält.