Drehplan-Dauer-Schätzer

Ob der eben gebaute Drehtag Mittagspause, Umzüge und Second Unit übersteht. Der Rechner oben nimmt setups, average setup minutes, moves und meal break und gibt wrap time, overtime risk und recommended call time aus — im Browser gerechnet, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe das Gerät verlässt.

Drehplan-Dauer-Schätzer

Setup / SzeneMin.INT/EXTBeginn
Reine Drehzeit
Wrap (geplant)
Tageslänge
Sonnenuntergang

EXT-Setups nach Sonnenuntergang werden markiert. 30 Min. Rüstzeit nach Call und vor Wrap sind eingerechnet.

Worauf die Zahl wirklich hängt

Eine Mittagspause dauert rechtlich 30 bis 60 Minuten, kostet aber 75 bis 90 Minuten Drehzeit, bis alles wieder steht.

Drehpläne, die über Stunde 11 laufen, haben etwa die doppelte Fehlerquote in der Continuity.

Der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Angebot steht, und einer, die am Drehtag hält, liegt fast nie in der Formel — sondern darin, ob die Randbedingungen ehrlich eingetragen wurden. Deshalb steht unten, welche Eingabe wofür zählt.

Typische Fehler

Die Stellen, an denen die Rechnung stimmt und der Drehtag trotzdem kippt:

  • Das komplexeste Setup nach der Mittagspause legen
  • Im November das Außenmotiv ans Tagesende legen

Im Produktionsalltag

Kamera-Wrap liegt 30 bis 45 Minuten vor Crew-Wrap — das letzte Setup muss früher enden, als der Plan sagt.

Der Wert gehört in die Drehplanung — also an die Stelle, an der eine Entscheidung noch nichts kostet. Wer ihn erst am Drehtag ausrechnet, rechnet nicht mehr, sondern stellt fest.

In TillyGen fällt diese Rechnung nicht separat an: das Ergebnis steckt in der Planung selbst, zusammen mit Shotlist, Drehplan und Disposition. Ändert sich eine Randbedingung, ändern sich die abhängigen Werte mit — und die betroffenen Stellen im Plan werden markiert, statt still stehenzubleiben.

Häufige Fragen

Wie genau ist der Drehplan-Dauer-Schätzer?

Die Rechnung ist exakt; die Eingaben sind es selten. Nimm das Ergebnis als belastbare Untergrenze und lege den Puffer bewusst obendrauf, statt ihn in die Eingabe zu schmuggeln — ein geschönter Eingabewert versteckt den Puffer vor allen, die später damit planen.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben übertragen werden. Es gibt keine Nutzungsgrenze und kein Konto.

Wo steckt der Wert in der Produktionsplanung?

In der Drehplanung. Dort ist er eine Entscheidungsgrundlage; später wird er zur Feststellung.

Lässt sich das Ergebnis exportieren?

Der Rechner selbst zeigt den Wert nur an. In TillyGen landet er direkt in Shotlist, Drehplan und Disposition und geht als PDF, CSV oder über die API an alle, die damit weiterarbeiten.

Welche Werte gibt der Rechner aus?

Wrap time, overtime risk und recommended call time. Der erste Wert ist der, den du in die Planung überträgst; die übrigen zeigen, wie empfindlich er auf die Eingaben reagiert.

Worauf sollte ich beim Ergebnis besonders achten?

Vor allem darauf: das komplexeste Setup nach der Mittagspause legen. Das ist der Fehler, der in der Praxis am häufigsten dazu führt, dass eine korrekt gerechnete Zahl trotzdem nicht hält.