Shotlist-Umfangs-Schätzer
Wie viele Einstellungen ein Drehbuch dieser Länge in diesem Auflösungsstil wirklich ergibt. Der Rechner oben nimmt runtime, coverage style und scene count und gibt estimated shots, shots per scene und setups aus — im Browser gerechnet, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe das Gerät verlässt.
Shotlist-Umfangs-Schätzer
- Einstellungen
- —
- Geplante Laufzeit
- —
- Setups (≈)
- —
- Drehzeit (≈)
- —
Die Liste bleibt lokal im Browser gespeichert. CSV-Export für Sheets/Excel; Setups ≈ Shots ÷ 2,2, Drehzeit ≈ 35 Min. je Setup.
Worauf die Zahl wirklich hängt
Ein 60-Sekunden-Spot mit voller Auflösung landet typischerweise bei 25 bis 45 Einstellungen.
Dialogszenen haben im Schnitt 3,5 Setups pro Seite, Action über 8.
Der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Angebot steht, und einer, die am Drehtag hält, liegt fast nie in der Formel — sondern darin, ob die Randbedingungen ehrlich eingetragen wurden. Deshalb steht unten, welche Eingabe wofür zählt.
Typische Fehler
Die Stellen, an denen die Rechnung stimmt und der Drehtag trotzdem kippt:
- Eine Shotlist ohne Kenntnis der Auslieferungsformate schreiben
- Inserts als kostenlos zählen, weil sie kurz sind
Im Produktionsalltag
Social-Cutdowns vervielfachen die Shotzahl, nicht den Drehplan — dasselbe Setup bedient 16:9 und 9:16 nur, wenn dafür kadriert wurde.
Der Wert gehört in die Vorproduktion — also an die Stelle, an der eine Entscheidung noch nichts kostet. Wer ihn erst am Drehtag ausrechnet, rechnet nicht mehr, sondern stellt fest.
In TillyGen fällt diese Rechnung nicht separat an: das Ergebnis steckt in der Planung selbst, zusammen mit Shotlist, Drehplan und Disposition. Ändert sich eine Randbedingung, ändern sich die abhängigen Werte mit — und die betroffenen Stellen im Plan werden markiert, statt still stehenzubleiben.
Häufige Fragen
Wie genau ist der Shotlist-Umfangs-Schätzer?
Die Rechnung ist exakt; die Eingaben sind es selten. Nimm das Ergebnis als belastbare Untergrenze und lege den Puffer bewusst obendrauf, statt ihn in die Eingabe zu schmuggeln — ein geschönter Eingabewert versteckt den Puffer vor allen, die später damit planen.
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben übertragen werden. Es gibt keine Nutzungsgrenze und kein Konto.
Wo steckt der Wert in der Produktionsplanung?
In der Vorproduktion. Dort ist er eine Entscheidungsgrundlage; später wird er zur Feststellung.
Lässt sich das Ergebnis exportieren?
Der Rechner selbst zeigt den Wert nur an. In TillyGen landet er direkt in Shotlist, Drehplan und Disposition und geht als PDF, CSV oder über die API an alle, die damit weiterarbeiten.
Welche Werte gibt der Rechner aus?
Estimated shots, shots per scene und setups. Der erste Wert ist der, den du in die Planung überträgst; die übrigen zeigen, wie empfindlich er auf die Eingaben reagiert.
Worauf sollte ich beim Ergebnis besonders achten?
Vor allem darauf: eine Shotlist ohne Kenntnis der Auslieferungsformate schreiben. Das ist der Fehler, der in der Praxis am häufigsten dazu führt, dass eine korrekt gerechnete Zahl trotzdem nicht hält.