Belichtungsrechner
ISO, Blende und Belichtungszeit gegeneinander tauschen, ohne den vereinbarten Look zu verlieren. Der Rechner oben nimmt iso, aperture, shutter und target und gibt equivalent settings und stop difference aus — im Browser gerechnet, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe das Gerät verlässt.
Belichtungsrechner
- Neue Blende
- —
- Differenz
- —
Läuft vollständig in deinem Browser — keine Anmeldung, keine Datenübertragung.
Worauf die Zahl wirklich hängt
ISO von 800 auf 1600 verdoppeln, von T2.8 auf T2 öffnen oder die Zeit von 1/50 auf 1/100 halbieren sind je genau 1 Blende wert — nur die Blende verändert das Bild.
Die meisten Kinosensoren haben eine zweite native ISO, typischerweise zwischen 2500 und 3200; sie zu nutzen kostet kein zusätzliches Rauschen, der Wert 1/3 Blende daneben schon.
Der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Angebot steht, und einer, die am Drehtag hält, liegt fast nie in der Formel — sondern darin, ob die Randbedingungen ehrlich eingetragen wurden. Deshalb steht unten, welche Eingabe wofür zählt.
Typische Fehler
Diese Fehler tauchen in der Praxis am häufigsten auf. Sie kosten selten die Rechnung, aber regelmäßig den Drehtag:
- Belichtung über den Öffnungswinkel korrigieren und ruckelnde Schwenks bekommen
- Im dunklen Innenraum die ISO über den zweiten nativen Wert treiben
Im Produktionsalltag
Der Öffnungswinkel ist durch die Bewegungswiedergabe gebunden: bei 25 fps legt die 180-Grad-Regel ihn auf 1/50 s fest. Von den 3 Variablen ist er die eine, die man nicht für Belichtung eintauschen sollte.
Der Wert gehört in die Drehplanung — also an die Stelle, an der eine Entscheidung noch nichts kostet. Wer ihn erst am Drehtag ausrechnet, rechnet nicht mehr, sondern stellt fest.
In TillyGen fällt diese Rechnung nicht separat an: das Ergebnis steckt in der Planung selbst, zusammen mit Shotlist, Drehplan und Disposition. Ändert sich eine Randbedingung, ändern sich die abhängigen Werte mit — und die betroffenen Stellen im Plan werden markiert, statt still stehenzubleiben.
Häufige Fragen
Wie genau ist der Belichtungsrechner?
Die Rechnung ist exakt; die Eingaben sind es selten. Nimm das Ergebnis als belastbare Untergrenze und lege den Puffer bewusst obendrauf, statt ihn in die Eingabe zu schmuggeln — ein geschönter Eingabewert versteckt den Puffer vor allen, die später damit planen.
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben übertragen werden. Es gibt keine Nutzungsgrenze und kein Konto.
Wo steckt der Wert in der Produktionsplanung?
In der Drehplanung. Dort ist er eine Entscheidungsgrundlage; später wird er zur Feststellung.
Lässt sich das Ergebnis exportieren?
Der Rechner selbst zeigt den Wert nur an. In TillyGen landet er direkt in Shotlist, Drehplan und Disposition und geht als PDF, CSV oder über die API an alle, die damit weiterarbeiten.
Welche Werte gibt der Rechner aus?
Equivalent settings und stop difference. Der erste Wert ist der, den du in die Planung überträgst; die übrigen zeigen, wie empfindlich er auf die Eingaben reagiert.
Worauf sollte ich beim Ergebnis besonders achten?
Vor allem darauf: belichtung über den Öffnungswinkel korrigieren und ruckelnde Schwenks bekommen. Das ist der Fehler, der in der Praxis am häufigsten dazu führt, dass eine korrekt gerechnete Zahl trotzdem nicht hält.