Schärfentiefe-Rechner
Wie viel Spielraum der Schärfezieher hat, bevor die Einstellung weich wird. Der Rechner oben nimmt sensor, focal length, aperture und distance und gibt near limit, far limit, total depth und hyperfocal distance aus — im Browser gerechnet, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe das Gerät verlässt.
Schärfentiefe-Rechner
- Nahgrenze
- —
- Ferngrenze
- —
- Schärfentiefe
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- Hyperfokal
- —
- Bildwinkel / Bildbreite
- —
Zerstreuungskreis je Kamera aus der Sensorbreite (Konvention d/1000). Kameraliste: nominale Herstellerangaben.
Worauf die Zahl wirklich hängt
85 mm bei T1.4 auf 2 m Motivabstand ergeben rund 3 cm Schärfentiefe — ein Atemzug Bewegung ist unscharf.
Von T1.4 auf T2.8 abblenden verdoppelt die Schärfentiefe etwa — für zwei Blendenstufen Licht.
Der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Angebot steht, und einer, die am Drehtag hält, liegt fast nie in der Formel — sondern darin, ob die Randbedingungen ehrlich eingetragen wurden. Deshalb steht unten, welche Eingabe wofür zählt.
Typische Fehler
Die Stellen, an denen die Rechnung stimmt und der Drehtag trotzdem kippt:
- Ein T1.3-Objektiv für ein Handheld-Doku-Interview buchen
- Den Zerstreuungskreis der Fotografie auf einen Kinosensor anwenden
Im Produktionsalltag
Die Schärfentiefe wächst quadratisch mit der Distanz: doppelter Motivabstand, vierfache Schärfentiefe.
Der Wert gehört in die Vorproduktion — also an die Stelle, an der eine Entscheidung noch nichts kostet. Wer ihn erst am Drehtag ausrechnet, rechnet nicht mehr, sondern stellt fest.
In TillyGen fällt diese Rechnung nicht separat an: das Ergebnis steckt in der Planung selbst, zusammen mit Shotlist, Drehplan und Disposition. Ändert sich eine Randbedingung, ändern sich die abhängigen Werte mit — und die betroffenen Stellen im Plan werden markiert, statt still stehenzubleiben.
Vorgerechnete Varianten
Für diese 11 Fälle stehen die Zahlen fertig gerechnet auf einer eigenen Seite:
- Schärfentiefe: ARRI Alexa 35
- Schärfentiefe: ARRI Alexa Mini LF
- Schärfentiefe: ARRI Amira
- Schärfentiefe: Blackmagic Pocket Cinema 4K
- Schärfentiefe: Blackmagic Pocket Cinema 6K Pro
- Schärfentiefe: Canon EOS C500 Mark II
- Schärfentiefe: Panasonic AU-EVA1
- Schärfentiefe: Panasonic Lumix GH6
- Schärfentiefe: RED Komodo 6K
- Schärfentiefe: RED V-Raptor 8K VV
- Schärfentiefe: Sony Venice 2 (8.6K)
Häufige Fragen
Wie genau ist der Schärfentiefe-Rechner?
Die Rechnung ist exakt; die Eingaben sind es selten. Nimm das Ergebnis als belastbare Untergrenze und lege den Puffer bewusst obendrauf, statt ihn in die Eingabe zu schmuggeln — ein geschönter Eingabewert versteckt den Puffer vor allen, die später damit planen.
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben übertragen werden. Es gibt keine Nutzungsgrenze und kein Konto.
Wo steckt der Wert in der Produktionsplanung?
In der Vorproduktion. Dort ist er eine Entscheidungsgrundlage; später wird er zur Feststellung.
Lässt sich das Ergebnis exportieren?
Der Rechner selbst zeigt den Wert nur an. In TillyGen landet er direkt in Shotlist, Drehplan und Disposition und geht als PDF, CSV oder über die API an alle, die damit weiterarbeiten.
Welche Werte gibt der Rechner aus?
Near limit, far limit, total depth und hyperfocal distance. Der erste Wert ist der, den du in die Planung überträgst; die übrigen zeigen, wie empfindlich er auf die Eingaben reagiert.
Worauf sollte ich beim Ergebnis besonders achten?
Vor allem darauf: ein T1.3-Objektiv für ein Handheld-Doku-Interview buchen. Das ist der Fehler, der in der Praxis am häufigsten dazu führt, dass eine korrekt gerechnete Zahl trotzdem nicht hält.