Alternativen zu Google Sheets

Wer nach einer Alternative zu Google Sheets sucht, sucht meistens nicht nach demselben Werkzeug mit anderem Logo, sondern nach einem anderen Zuschnitt. Das Werkzeug, in dem die meisten Produktionen tatsächlich anfangen — Shotlists, Drehpläne und Budgets als geteilte Tabellen.

Warum überhaupt weg von Google Sheets?

Google Sheets hat klare Stärken — wer wechselt, sollte wissen, was er aufgibt:

  • Sofort und kostenlos verfügbar
  • Jede Person in der Crew kann damit umgehen
  • Unbegrenzt anpassbar an ungewöhnliche Jobs

Wo Teams an Grenzen stoßen

Die Suche nach einer Alternative beginnt fast immer an einem dieser Punkte:

  • Keine Prüfung: ein kaputter Drehtag sieht aus wie ein funktionierender
  • Die Versionsverwirrung wächst mit jeder geteilten Kopie

1. TillyGen — vom Briefing zur drehfertigen Planung

Eine Tabelle merkt nicht, dass der Drehplan kippt, wenn du eine Szene verschiebst. Sie bleibt grün, während der Tag nicht mehr aufgeht.

Geeignet für Werbung, Imagefilm, Corporate und Social — überall dort, wo ein Briefing ankommt und daraus in kurzer Zeit eine Planung werden muss, nach der eine Crew wirklich drehen kann.

Die ehrliche Ausgangslage, an der sich jede Alternative messen lassen sollte.

Weitere Alternativen

Tabellen sind der ehrlichste Ausgangspunkt: sofort verfügbar, von allen bedienbar, ohne Einführungskosten. Ihre Grenze ist nicht die Funktion, sondern das Schweigen — eine Tabelle merkt nicht, wenn eine Verschiebung den Drehtag unmöglich macht.

Je nach Engpass kommen diese Werkzeuge in Frage — jedes mit einem anderen Schwerpunkt:

  • Final Draft: Das Schreiben des Drehbuchs selbst.
  • StudioBinder: Agenturen und Produktionsfirmen, die ein einziges System für die gesamte Crew wollen.
  • Yamdu: Längere Produktionen mit vielen Gewerken und eigenem Produktionsbüro.
  • Celtx: Teams, deren Prozess mit einem Drehbuch beginnt.
  • Movie Magic Scheduling: Fiktionale Kinofilme und Serien, in denen das Stripboard die gemeinsame Sprache ist.
  • Movie Magic Budgeting: Produktionen, die Kalkulationen in einem von Studio oder Sender vorgegebenen Format liefern müssen.

Woran die Wahl wirklich hängt

Die nützlichste Frage ist nicht, welches Werkzeug mehr Funktionen hat, sondern an welcher Stelle euer Prozess heute hakt: beim Schreiben der Planung, beim Verteilen der Unterlagen oder bei der Abnahme. Werkzeuge, die das falsche Problem gut lösen, werden nach drei Wochen nicht mehr geöffnet.

Ebenso wichtig ist, wer damit arbeiten soll. Ein Werkzeug, das nur die Produktionsleitung bedient, während Regie und Kamera weiter mit Tabellen arbeiten, verschiebt das Problem nur — die Unterlagen driften dann zwischen Werkzeug und Tabelle auseinander statt zwischen zwei Tabellen.

Vor dem Umstieg

Drei Punkte, die sich vor dem Wechsel in einer halben Stunde klären lassen und hinterher Wochen kosten, wenn man sie übersprungen hat:

  • Exportformate: Kommt heraus, was Postproduktion, Buchhaltung und Kunde erwarten — PDF für die Crew, CSV für nachgelagerte Systeme, API für alles Automatisierte?
  • Bestandsdaten: Müssen laufende Projekte mitwandern, oder reicht ein Schnitt zwischen zwei Jobs? Der Schnitt ist fast immer die günstigere Antwort.
  • Zugriff: Wer aus der Crew braucht Lesezugriff, wer Schreibzugriff? Werkzeuge, die pro Kopf abrechnen, werden mit der Crewgröße schnell teuer.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Google Sheets?

Das hängt vom Engpass ab. Geht es darum, aus einem Briefing schnell eine belastbare Drehplanung zu machen, ist TillyGen die passende Wahl; geht es um sofort und kostenlos loslegen, ist Google Sheets selbst oft schon richtig.

Gibt es eine kostenlose Testmöglichkeit?

TillyGen lässt sich kostenlos testen — ohne dass vorher ein Vertrag oder eine Demo-Buchung nötig wäre.