TillyGen vs. Google Sheets

Das Werkzeug, in dem die meisten Produktionen tatsächlich anfangen — Shotlists, Drehpläne und Budgets als geteilte Tabellen. Diese Seite ordnet ein, wofür Google Sheets gebaut ist und wofür TillyGen — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.

Wofür Google Sheets gemacht ist

Das Werkzeug, in dem die meisten Produktionen tatsächlich anfangen — Shotlists, Drehpläne und Budgets als geteilte Tabellen.

Sofort und kostenlos loslegen.

Tabellen sind der ehrlichste Ausgangspunkt: sofort verfügbar, von allen bedienbar, ohne Einführungskosten. Ihre Grenze ist nicht die Funktion, sondern das Schweigen — eine Tabelle merkt nicht, wenn eine Verschiebung den Drehtag unmöglich macht.

Stärken von Google Sheets

Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Google Sheets:

  • Sofort und kostenlos verfügbar
  • Jede Person in der Crew kann damit umgehen
  • Unbegrenzt anpassbar an ungewöhnliche Jobs

Wo die Grenzen liegen

Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:

  • Keine Prüfung: ein kaputter Drehtag sieht aus wie ein funktionierender
  • Die Versionsverwirrung wächst mit jeder geteilten Kopie

Wo TillyGen anders ansetzt

Eine Tabelle merkt nicht, dass der Drehplan kippt, wenn du eine Szene verschiebst. Sie bleibt grün, während der Tag nicht mehr aufgeht.

TillyGen erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.

Welches Werkzeug wann

Kurz: Sofort und kostenlos loslegen. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyGen ansetzt.

Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:

  • Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
  • Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
  • Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.

Worauf bei einem Wechsel zu achten ist

Die ehrliche Ausgangslage, an der sich jede Alternative messen lassen sollte.

Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.

Häufige Fragen

Ist TillyGen ein Ersatz für Google Sheets?

Das hängt davon ab, wofür du Google Sheets einsetzt. Eine Tabelle merkt nicht, dass der Drehplan kippt, wenn du eine Szene verschiebst. Sie bleibt grün, während der Tag nicht mehr aufgeht.

Lassen sich beide parallel nutzen?

In der Regel ja. TillyGen exportiert Shotlist und Drehplan als PDF, CSV und über die API, sodass nachgelagerte Systeme weiterarbeiten können.