Drohnenpilot

Luftaufnahmen werden nach Stunden gebucht und von Luftraum, Wetter und Papierkram entschieden.

Worum es geht

Die Drohne ist die einzige Einheit auf der Dispo, die ein Dokument am Boden halten kann. Genehmigungen brauchen Vorlauf, den keine Produktion verkürzt — und das Flugfenster, das Wetter und Zugang übrig lassen, ist meist schmaler als der Plan annimmt.

Jedes Gewerk braucht denselben Plan in einer anderen Ansicht. Genau daran scheitern Dokumentensammlungen: Sie bedienen immer nur eine Perspektive gut.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Geo-Zonen und Freigaben hängen an Koordinaten — der Drehort muss lange vor dem Dreh final sein
  • Wind am Boden sagt wenig über Wind auf Flughöhe
  • Akkuzyklen begrenzen, wie viele Flüge in eine Stunde passen, und jeder Wechsel ist Drehzeit

Was der Plan liefern muss

Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:

  • Finale Koordinaten früh genug für das Genehmigungsverfahren
  • Ein Flugfenster dort, wo Licht und Wind brauchbar sind
  • Eine Bodenvariante für jede Luftaufnahme, an der eine Szene hängt
  • Menschen, Verkehr und Überflugverbote vor Ort schon in der Vorbereitung bekannt

Typische Stolperstellen

Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:

  • Einen Drohnentag buchen, bevor die Luftraumfrage beantwortet ist
  • Luftaufnahmen ans Tagesende legen, wenn das Licht weg ist und die Akkus mit ihm

Mit TillyGen

TillyGen legt den Flugblock dorthin, wo Licht und Zugang ihn zulassen, und hält die Bodenvariante in derselben Shotlist.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie viel Vorlauf braucht eine Drohnengenehmigung?

Mehr, als eine Drehortentscheidung üblicherweise bekommt. Freigaben hängen an Koordinaten — also: ab dem Moment, in dem der Ort final ist, und früher in der Nähe von Flughäfen, Menschenmengen oder Schutzgebieten.

Kann das Flugfenster einfach in den Nachmittag rutschen?

Nur wenn Wind, Sonnenstand und Zugang es zulassen. Einen Flug zu verschieben ist kein verschobenes Setup, sondern anderes Wetter mit derselben Shotlist.

Was macht einen Ort unfliegbar?

Nicht informierte Menschen, Straßen und Bahnstrecken ohne Überflugerlaubnis, gesperrter Luftraum und Bebauung ohne sichere Landefläche. Alles davon lässt sich in der Vorbereitung prüfen.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.