C-Stand

Ein C-Stand ist ein schweres Stahl-Bühnenstativ mit gestuften Beinen und abnehmbarem Arm, das Fahnen, Netze, Platten und kleine Leuchten hält.

Worum es geht

Fast alles, womit die Bühne Licht formt, hängt an einem C-Stand. Die gestuften Beine schieben sich unter einen Tisch oder ein anderes Stativ, der Gobo-Arm reicht seitlich über das Set, und zwei Knuckles klemmen alles mit Zapfen oder flacher Kante. Genau diese Reichweite ist die Gefahr: Ein ausgefahrener Arm mit Fahne macht aus dem Stativ einen Hebel — deshalb gilt jedes Mal, das höchste Bein unter den Arm zu stellen und einen Sandsack daran zu hängen.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Das höchste Bein kommt unter die Last, und an dieses Bein kommt ein Sandsack — die Sicherheitsroutine an jedem Set.
  • Knuckles ziehen im Uhrzeigersinn in Lastrichtung an, damit die Schwerkraft sie schließt statt sie zu lösen.
  • Die Stativzahl ist eine Planzahl: Jede Fahne, jedes Netz, jedes Bounce-Board belegt ein Stativ und Aufbauzeit.

Mit TillyGen

Die TillyGen-Equipmentliste zählt Stative und Sandsäcke neben den Lampen — das Grip-Paket passt zur Zahl der Fahnen eines Setups.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Warum nicht ein günstigeres Lampenstativ?

Weil ein Lampenstativ nur mittig trägt. Ein C-Stand hält etwas einen Meter außermittig — genau das verlangt das Abfahnen.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.