Darstellerdisposition
Die Darstellerdisposition listet die Besetzung untereinander und die Drehtage nebeneinander und markiert, was jede Person an jedem Tag tut.
Worum es geht
Sie fällt aus dem Drehplan und wird sofort zu Geld. Wenn sichtbar wird, dass eine Darstellerin an Tag zwei anfängt, an Tag elf fertig ist und dazwischen nur vier Tage spielt, sind auch sieben Wartetage mit Gage, Hotel und Spesen sichtbar. Die Produktion zieht daraufhin Szenen zusammen, um die Spanne zu verkürzen, und jede Planänderung erzeugt das Raster neu. Verträge, Reisebuchungen und Komparsenplanung lesen daraus — deshalb gehört auf jede kursierende Fassung ein Datum.
Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.
Was hier anders läuft
Konkret heißt das in der Planung:
- Die üblichen Kürzel sind SW für Drehbeginn, W für Drehtag, H für Wartetag, WF für letzten Drehtag, SWF für Eintagesrollen und T für Reise.
- Wartetage sind in den meisten Verträgen bezahlt — eine breite Spanne ist der stille Kostentreiber eines sonst sauberen Plans.
- Das Raster entsteht aus dem Stripboard: nie von Hand ändern, sondern den Drehplan ändern und das Raster nachziehen lassen.
Mit TillyGen
TillyGen leitet die Darstellerdisposition aus dem Drehplan ab, sodass eine verschobene Szene sofort zeigt, wer einen Wartetag mehr hat.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Wofür stehen SW, W, H und WF?
Drehbeginn, Drehtag, Wartetag und letzter Drehtag. Sie markieren den ersten Tag, die Drehtage, die bezahlten Tage dazwischen und den Abschluss.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.