Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)
Eine Geheimhaltungsvereinbarung legt fest, worueber nicht gesprochen werden darf, von wem und wie lange.
Worum es geht
Unveroeffentlichte Produkte, Umbaumeldungen und Kampagnenkonzepte kommen unter Vertraulichkeit an, und die Vereinbarung wird meist unterschrieben, lange bevor es eine Crew gibt. Genau dort scheitert es praktisch: Die Produktion zeichnet, dann stehen zwanzig Freelancer mit Handys am Set. Die Pflicht wirkt nur, wenn sie in jeder Buchungsbestaetigung weitergereicht und in der Disposition wiederholt wird. Drei Punkte lohnen genaues Lesen: wie weit vertrauliche Information definiert ist, wie lange die Pflicht nach Lieferung laeuft und ob die Referenznutzung nach der Veroeffentlichung ausgenommen wird. Den Wortlaut vor der ersten Unterschrift pruefen lassen.
Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Eine Geheimhaltung, die die Crew nie gesehen hat, schuetzt nichts — die Pflicht in jeder Buchungsbestaetigung weitergeben
- Die Laufzeit pruefen: Pflichten ueber Jahre nach der Lieferung sind ueblich und leicht zu uebersehen
- Eine Ausnahme fuer die Referenznutzung ab dem oeffentlichen Kampagnenstart aktiv verhandeln
Mit TillyGen
TillyGen haelt das Projektmaterial pro Produktion an einem Ort — wer welche Fassung sieht, bleibt eine bewusste Entscheidung.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Muessen Freelancer die Geheimhaltung ebenfalls unterschreiben?
In der Regel ja, mindestens per Zusage in der Buchungsbestaetigung. Die meisten Kunden-NDAs verpflichten die Produktion, alle Beteiligten zu binden; die eigene Fassung anwaltlich pruefen lassen.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.