Motivsuche

Motivsuche heißt, reale Orte zu finden, zu fotografieren und zu vergleichen, die als Schauplätze des Buchs funktionieren könnten.

Worum es geht

Aus der Motivsuche kommen mehr als schöne Bilder. Jede Option wird dokumentiert: weite Fotos aus mehreren Positionen, Himmelsrichtung, Uhrzeit der Aufnahme, Lärmsituation, verfügbarer Strom, Parkmöglichkeiten, der Name derjenigen Person, die Ja sagen darf, und eine grobe Idee der Kosten für den Zugang. Damit entscheiden Regie und Produktion gemeinsam, statt sich in ein einzelnes Foto zu verlieben. Aus einer langen Liste werden meist drei Optionen, dann eine — und die Zweitplatzierte bleibt warm, bis der Vertrag unterschrieben ist.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Motive zur geplanten Drehzeit fotografieren: Derselbe Raum ist um neun Uhr ein anderes Set als um sechzehn Uhr.
  • Auch für die Crew suchen — eine perfekte Fassade ohne Parkplatz und mit viertem Stock ohne Aufzug kostet einen halben Drehtag.
  • Ein Motiv ist erst real, wenn eine befugte Person schriftlich zugestimmt hat; bis dahin bleibt es eine Option.

Mit TillyGen

TillyGen hängt gefundene Motive mit Fotos und Auflagen an die Szene, damit die Entscheidung auf Fakten beruht und nicht auf Erinnerung.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Was gehört in eine Motivmappe?

Fotos aus mehreren Winkeln, Himmelsrichtung und Uhrzeit, Lärmsituation, Strom, Parken, Zugang und Ladeweg, der zuständige Kontakt sowie Kosten und Auflagen.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.