Casting

Casting ist der Weg, auf dem eine Produktion die Darstellerinnen und Darsteller für ihre Rollen findet, prüft und bucht.

Worum es geht

Am Anfang steht die Ausschreibung: Altersrahmen, Typ, Sprache, Skills, Drehtermine und Nutzung. Agenturen und Plattformen antworten mit Vorschlägen, und die erste Runde besteht meist aus Selftapes statt aus einem vollen Warteraum. Eine engere Auswahl geht in den Recall, wo die Regie mit den Darstellern arbeitet und Paare gegeneinander testet. Im Werbefilm kommt die Kundenpräsentation dazu — deshalb setzt die Produktion Optionen auf die Termine, bevor irgendjemand freigegeben ist. Erst nach der Freigabe geht ein Vertrag raus, und erst dann ist die Rolle wirklich besetzt.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Casting ist keine Buchung: Solange kein Vertrag oder eine bestätigte Buchung vorliegt, kann die Person einen anderen Job annehmen.
  • Termine, Nutzung und Buyout gehören in die Ausschreibung — aus einer Rollenbeschreibung allein lässt sich kein Preis bilden.
  • Recall, Chemistry Read und Kundencasting sind drei Runden; Gage und Zeit für jede davon einplanen.

Mit TillyGen

TillyGen verknüpft jede Rolle mit ihren Szenen, sodass die Ausschreibung schon die tatsächliche Zahl der Drehtage enthält.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie früh sollte das Casting starten?

So früh, dass Recall, Kundenfreigabe und Verträge vor den Terminen liegen — und bevor konkurrierende Produktionen dieselben Leute gebucht haben.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.