Pausenzuschlag

Ein Pausenzuschlag ist die zusätzliche Zahlung, die fällig wird, wenn die Crew über die vereinbarte Pausenzeit hinaus arbeitet.

Worum es geht

Die Uhr läuft ab dem allgemeinen Call, und die Regieassistenz behält sie im Blick. Die Pausenfenster stehen in der geltenden Vereinbarung, das Arbeitszeitgesetz verlangt eine Pause, sobald die Arbeitszeit sechs Stunden überschreitet, und Produktionen ergänzen eigene Regeln. Zieht sich ein Aufbau, bleibt die Wahl: pünktlich unterbrechen und Tempo verlieren, oder durchziehen und für jede Person am Set zahlen. Ein Walking Lunch wird manchmal als Kompromiss vereinbart — auch das gehört aber verhandelt und nicht vorausgesetzt.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Der Zuschlag kann in einem völlig normalen Tag anfallen: Es geht um die Lage der Pause, nicht um die Länge des Tages.
  • Er wird pro Kopf gerechnet — bei großer Crew wird aus zwanzig Minuten Verzug eine echte Position im Kostenbericht.
  • Das Pausenfenster auf die Tagesdispo schreiben. Eine verschobene Pause akzeptieren Teams weit besser als eine, die stillschweigend entfällt.

Mit TillyGen

TillyGen setzt das Pausenfenster in den Tagesplan, damit ein Aufbau, der darüber hinausläuft, vor dem Drehtag auffällt.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Fällt ein Pausenzuschlag auch an, wenn nur später gegessen wird?

In der Regel ja. Die meisten Vereinbarungen knüpfen den Zuschlag an das überschrittene Pausenfenster, nicht an die Frage, ob später gegessen wird.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.