Onboarding-Video
Neue haben schon unterschrieben — dieses Video verkauft nicht mehr, es senkt die Zahl der Fragen in Woche eins.
Worum es geht
Ein Onboarding-Video übernimmt den Teil der ersten Tage, den eine Kollegin sonst fünfzigmal im Jahr erzählt: wie das Haus funktioniert, wer was macht, welche Werkzeuge es gibt, welche ungeschriebenen Regeln gelten. Das Publikum hat bereits zugesagt — das dreht den Ton weg vom Recruiting-Video, wo dieselbe Firma noch um Aufmerksamkeit warb, und weg vom Schulungsvideo, das später kommt und konkrete Aufgaben vermittelt. Gebaut wird typischerweise eine Handvoll kurzer Stücke statt eines Films, denn Organigramme, Tools und Bürolayouts ändern sich schneller als geplant — und ein langes Video altert auf einen Schlag.
Das Format entscheidet über Umfang, Crew und Zeitrahmen — und zwar bevor das erste Motiv besichtigt ist.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Module werden so geschnitten, dass die flüchtigen — Teamvorstellung, Tool-Überblick, Bürolayout — ersetzbar sind, ohne die Begrüßung anzufassen
- Namen altern den Film am schnellsten: Der Plan entscheidet bewusst, wo ein Name steht und wo eine Rolle genügt
- Der Ton muss zu dem passen, was die Person am Montag wirklich vorfindet — eine Abweichung fällt in Tagen auf und kostet Vertrauen
- Praktische Fragen gehören in die Shotlist: wo isst man, wie bucht man einen Raum, wen fragt man, wenn etwas kaputt ist
Was der Plan liefern muss
Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:
- Einen Modulplan, der markiert, welche Stücke evergreen sind und welche absehbar neu gedreht werden
- Eine Liste der Fragen, die Neue in Woche eins wirklich stellen — gesammelt bei HR und Teamleitungen
- Einen Drehtag in den echten Räumen, die genutzt werden, gebucht außerhalb der Stoßzeiten
Typische Stolperstellen
Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:
- Das Recruiting-Video recyceln: Es verspricht erneut, statt zu orientieren, und lässt die praktischen Fragen offen
- Die komplette Führungsriege namentlich filmen — nach dem nächsten Umbau ist das Video fällig
- Compliance und Tool-Schulung in die Begrüßung packen und die nützlichen Teile unter Pflichtstoff begraben
Mit TillyGen
TillyGen plant Onboarding als Modulsatz: evergreene Stücke getrennt von denen, die sich ändern — mit einer Shotlist aus den Fragen, die Neue wirklich stellen.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Ein Video oder mehrere?
Mehrere. Nach Themen getrennt sieht die neue Kollegin, was am jeweiligen Tag relevant ist — und ihr dreht ein Modul neu, wenn sich ein Team oder ein Tool ändert.
Ersetzt das Video die persönliche Begrüßung?
Nein. Es nimmt die Wiederholungen heraus, damit die Gespräche mit Menschen von der Arbeit handeln und nicht vom Standort der Kaffeemaschine.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.