Social Media Ad

Eine Social Media Ad ist kein kleiner Werbespot — sie ist eine eigene Gattung, gebaut für Tests und heimisch im Feed.

Worum es geht

Wer bestellt eigentlich einen Social-Ad-Dreh? Meist ein Performance-Team, das Volumen braucht: viele kurze Stücke, mehrere Hooks pro Konzept, erneuert, bevor die Wirkung abnutzt. Dieses Briefing prägt alles. Statt eines polierten Masters — das Revier des Online-Spots — wird der Tag als Batch geplant: mehrere Konzepte, schnelle Umbauten, ein Look, der nativ wirkt statt produziert. Die Crews bleiben klein, oft eine Handvoll Leute, und vertikal ist der Standard, weil die Platzierungen es sind. Der Job des Plans ist Durchsatz: wie viele brauchbare Varianten pro Tag das Set verlassen.

Das Format entscheidet über Umfang, Crew und Zeitrahmen — und zwar bevor das erste Motiv besichtigt ist.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Die Planungseinheit ist die Variante, nicht der Film: ein Tagesplan rechnet Konzepte mal Hooks, und der Ablauf wird auf diese Arithmetik gebaut
  • Die ersten Sekunden entscheiden alles — Hooks werden als eigene Mikro-Szenen geschrieben und gedreht, mehrere pro Konzept
  • 9:16 ist das native Format für Reels- und TikTok-Platzierungen: Kadrage, textsichere Zonen und Captions werden dafür geplant, nicht daran angepasst
  • Der native Look ist eine bewusste Produktionsentscheidung mit Folgen: vorhandenes Licht, echte Umgebungen, Sprechen in die Kamera statt inszenierter Szenen

Was der Plan liefern muss

Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:

  • Einen Batch-Plan, der jedes Konzept mit seinen Hook-Varianten und der Zielzahl fertiger Ads auflistet
  • Eine Setup-Rotation für schnelle Wechsel — Garderobe, Winkel, Hintergrund — ohne jedes Mal neu einzuleuchten
  • Saubere Einverständnisse der Darsteller, die bezahlte Ausspielung über Plattformen und Testzeiträume abdecken

Typische Stolperstellen

Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:

  • Eine schöne Ad planen statt zwölf testbarer — belohnt wird der Batch, nicht das Schmuckstück
  • Horizontal drehen und später beschneiden — das ruiniert leise die Kadrage jeder einzelnen Variante
  • Darsteller für ein Nutzungsfenster buchen, während der Testplan länger läuft

Mit TillyGen

TillyGen plant Social-Ad-Tage als Batches: Konzepte, Hook-Varianten und Setup-Rotation stehen in einem Plan — der Dreh liefert damit das Volumen, das der Testplan wirklich braucht.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie viele Ads kommen aus einem Drehtag?

Mit straffer Planung liefert eine kleine Crew typischerweise Material für eine zweistellige Zahl an Varianten — mehrere Konzepte mit je mehreren Hooks. Die Grenze sind Umbauten, nicht Kamerazeit.

Was gehört ins Briefing für Social Ads?

Die zu testenden Konzepte, die Hooks pro Konzept, die Platzierungen mit ihren Formaten und die Nutzungsrechte der Darsteller. Ein einzelnes Skript ist für dieses Format kein Briefing — eine Testmatrix schon.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.