Alternativen zu Monday.com
Wer nach einer Alternative zu Monday.com sucht, sucht meistens nicht nach demselben Werkzeug mit anderem Logo, sondern nach einem anderen Zuschnitt. Work-Operating-System für Kampagnen- und Projektkoordination.
Warum überhaupt weg von Monday.com?
Monday.com hat klare Stärken — wer wechselt, sollte wissen, was er aufgibt:
- Visueller Status über viele parallele Arbeitsstränge
- Fachfremde lesen ein Board ohne Schulung
- Breites Integrations-Ökosystem
Wo Teams an Grenzen stoßen
Die Suche nach einer Alternative beginnt fast immer an einem dieser Punkte:
- Board-Spalten können keine Drehtag-Randbedingung ausdrücken
- Crew-Unterlagen sind kein Ergebnis
1. TillyGen — vom Briefing zur drehfertigen Planung
Board-Spalten sagen nicht, dass das Außenmotiv vor Sonnenuntergang nicht mehr zu schaffen ist. Ein Produktionstool schon.
Geeignet für Werbung, Imagefilm, Corporate und Social — überall dort, wo ein Briefing ankommt und daraus in kurzer Zeit eine Planung werden muss, nach der eine Crew wirklich drehen kann.
Wird oft für den Status behalten, während die Planung umzieht.
Weitere Alternativen
Allzweckwerkzeuge sind unschlagbar flexibel und genau deshalb aufwendig: Jede Produktionslogik, die ein Fachwerkzeug mitbringt, muss hier jemand selbst bauen — und danach pflegen, auch wenn diese Person das Team verlässt.
Je nach Engpass kommen diese Werkzeuge in Frage — jedes mit einem anderen Schwerpunkt:
- Notion: Kleine Teams, die ihr System selbst formen wollen.
- Airtable: Teams mit jemandem, der das System gern baut und pflegt.
- Asana: Aufgabenverfolgung rund um eine Produktion, nicht der Produktionsplan selbst.
- Trello: Sehr kleine Teams mit einfachen, linearen Jobs.
- Google Sheets: Sofort und kostenlos loslegen.
- Final Draft: Das Schreiben des Drehbuchs selbst.
Woran die Wahl wirklich hängt
Die nützlichste Frage ist nicht, welches Werkzeug mehr Funktionen hat, sondern an welcher Stelle euer Prozess heute hakt: beim Schreiben der Planung, beim Verteilen der Unterlagen oder bei der Abnahme. Werkzeuge, die das falsche Problem gut lösen, werden nach drei Wochen nicht mehr geöffnet.
Ebenso wichtig ist, wer damit arbeiten soll. Ein Werkzeug, das nur die Produktionsleitung bedient, während Regie und Kamera weiter mit Tabellen arbeiten, verschiebt das Problem nur — die Unterlagen driften dann zwischen Werkzeug und Tabelle auseinander statt zwischen zwei Tabellen.
Vor dem Umstieg
Drei Punkte, die sich vor dem Wechsel in einer halben Stunde klären lassen und hinterher Wochen kosten, wenn man sie übersprungen hat:
- Exportformate: Kommt heraus, was Postproduktion, Buchhaltung und Kunde erwarten — PDF für die Crew, CSV für nachgelagerte Systeme, API für alles Automatisierte?
- Bestandsdaten: Müssen laufende Projekte mitwandern, oder reicht ein Schnitt zwischen zwei Jobs? Der Schnitt ist fast immer die günstigere Antwort.
- Zugriff: Wer aus der Crew braucht Lesezugriff, wer Schreibzugriff? Werkzeuge, die pro Kopf abrechnen, werden mit der Crewgröße schnell teuer.
Häufige Fragen
Was ist die beste Alternative zu Monday.com?
Das hängt vom Engpass ab. Geht es darum, aus einem Briefing schnell eine belastbare Drehplanung zu machen, ist TillyGen die passende Wahl; geht es um abteilungsübergreifende koordination über den dreh hinaus, ist Monday.com selbst oft schon richtig.
Gibt es eine kostenlose Testmöglichkeit?
TillyGen lässt sich kostenlos testen — ohne dass vorher ein Vertrag oder eine Demo-Buchung nötig wäre.