Social Media Manager
Hochkant ist eine Bildentscheidung, kein Zuschnitt hinterher.
Worum es geht
Ein Querformat auf Hochkant beschnitten verliert genau den Teil der Komposition, der es getragen hat. Das Format in der Shotlist zu wählen kostet nichts, im Schnitt kostet es die Einstellung.
Jedes Gewerk braucht denselben Plan in einer anderen Ansicht. Genau daran scheitern Dokumentensammlungen: Sie bedienen immer nur eine Perspektive gut.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Sichere Zonen für Text und Interface müssen schon beim Dreh frei bleiben
- Die ersten Sekunden tragen den ganzen Post — der Hook ist eine geplante Einstellung, kein Schnitttrick
- Behind-the-Scenes existiert nur, wenn jemand auf der Dispo dafür eingeteilt ist
Was der Plan liefern muss
Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:
- Formate in der Shotlist entschieden und am Set kadriert
- Eine realistische Asset-Zahl je Drehtag, vorher vereinbart
- Untertitel- und Safe-Area-Regeln vor der ersten Kadrierung bekannt
- Nutzungsrechte, die auch bezahlte Ausspielung abdecken, nicht nur organische Posts
Typische Stolperstellen
Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:
- Einen Monat Posts aus einem Tag versprechen, der als ein Film geplant war
- Die Hero-Einstellung auf Hochkant beschneiden und das Ergebnis eine Version nennen
Mit TillyGen
TillyGen plant Formate und Asset-Zahlen je Setup — dein Redaktionsplan bekommt Bilder, die dafür gedreht wurden.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Lassen sich Hochkant-Versionen aus einem Querformat-Dreh schneiden?
Manchmal, und immer mit Verlust. Totalen, Zweier-Bilder und alles mit Bewegung quer durchs Bild brechen zuerst. Plane die Hochkant-Takes, statt auf sie zu hoffen.
Wie viele Social-Assets bringt ein Drehtag?
So viele, wie er Setups hat — nicht so viele, wie der Redaktionsplan möchte. Frag die Zahl vor dem Dreh ab und prüfe sie am Drehplan statt am Optimismus.
Brauchen Plattformen eigene Takes?
Meist eigene Bildaufteilungen. Eine für Hochkant und eine für Quadrat neu komponierte Einstellung sind zwei Setups, wenn sie wichtig sind — und ein Kompromiss, wenn nicht.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.