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Ein Drehtag trägt Wochen an Veröffentlichungen — und wer vor der Linse steht, ist auch die Crew.

Worum es geht

Wer vor der Linse steht, hat niemanden, der Bild, Ton und Liste prüft. Alles, was ein Set abfangen würde, musst du vorher abfangen — in einem Plan, der noch als Checkliste funktioniert, wenn beide Hände beschäftigt sind.

Jedes Gewerk braucht denselben Plan in einer anderen Ansicht. Genau daran scheitern Dokumentensammlungen: Sie bedienen immer nur eine Perspektive gut.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Ein wiederkehrendes Format planst du einmal richtig und nutzt es wieder, statt es jede Woche neu zu bauen
  • Mehrere Teile an einem Tag funktionieren nur, wenn Outfit- und Setwechsel als Positionen geplant sind
  • Bezahlte Kooperationen bringen Liefertermine und Freigaberunden mit, vor denen dein Kalender nicht warnt

Was der Plan liefern muss

Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:

  • Eine Shotlist, die als Checkliste funktioniert, wenn niemand auf den Monitor schaut
  • Setups so gruppiert, dass Licht und Ort möglichst selten wechseln
  • Puffer für die Takes, die nur scheitern, weil du gleichzeitig die Kamera bedienst
  • Liefertermine aus Kooperationen im selben Plan wie der Dreh

Typische Stolperstellen

Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:

  • Acht Teile in einen Tag packen, der für das Material von zweien geplant war
  • Den Ton nach dem Drehtag prüfen statt vor dem ersten Take

Mit TillyGen

TillyGen macht aus einem wiederkehrenden Format einen wiederverwendbaren Plan — jeder Batch-Tag startet von einer Liste statt aus dem Gedächtnis.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie viele Teile schaffe ich allein an einem Tag?

Zähl die Setups, nicht die Videos. Jeder Lichtwechsel, jeder Outfitwechsel und jeder Ortswechsel frisst einen Block — und der letzte Block des Tages verschwindet immer.

Lohnt sich eine Shotlist für einen Ein-Personen-Dreh?

Dort lohnt sie sich am meisten. Niemand sagt dir, dass das Insert fehlt, und du merkst es im Schnitt, an einem Tag, an dem der Drehort weg ist.

Wie halte ich eine Serie über Monate konsistent?

Schreib Kameraposition, Objektiv, Licht und Ton-Setup einmal auf und dreh gegen diese Notiz. Konsistenz in einer Serie ist ein Dokument, keine Erinnerung.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.