Herstellungsleitung

Die Herstellungsleitung bringt Kalkulation und Drehplan zur Deckung.

Worum es geht

Eine Kalkulation mit 18 Setups pro Tag und ein Drehplan, der 12 schafft, beschreiben zwei verschiedene Filme. Diese beiden spät zusammenzubringen ist die teuerste Korrektur der Produktion.

Jedes Gewerk braucht denselben Plan in einer anderen Ansicht. Genau daran scheitern Dokumentensammlungen: Sie bedienen immer nur eine Perspektive gut.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Jede Planänderung hat eine Zahl, und die ist selten null
  • Reisetage halb, Vorbereitungstage voll abgerechnet — auf längeren Jobs ein fünfstelliger Unterschied
  • Überstunden ab Stunde 10 mit Faktor 1,5, ab Stunde 12 mit 2

Was der Plan liefern muss

Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:

  • Budgetzeilen an Planpositionen gebunden statt doppelt getippt
  • Überstunden und Turnaround modelliert statt hinterher geschätzt
  • Reise- und Vorbereitungstage automatisch unterschieden
  • Eine Versionshistorie, die zeigt, was sich geändert hat und was es gekostet hat

Typische Stolperstellen

Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:

  • Die Kalkulation aus der Wunschliste statt aus dem Drehplan bauen
  • Musiklizenz und Archivierung ganz aus der Zahl lassen

Mit TillyGen

Drehplan und Kosten liegen in TillyGen im selben Modell — eine verschobene Szene zeigt ihren Preis sofort.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Warum driften Kalkulation und Drehplan auseinander?

Weil sie meist in verschiedenen Dateien von verschiedenen Personen gepflegt werden. Jede Änderung muss zweimal eingetragen werden — und der zweite Eintrag ist der, der vergessen wird.

Wie werden Reisetage üblicherweise abgerechnet?

Meist zum halben Satz, Vorbereitungstage voll. Die beiden zu verwechseln ist auf längeren Jobs ein fünfstelliger Fehler — und einer, der erst bei der Endabrechnung auffällt.

Was ist der häufigste Kalkulationsfehler bei Werbeproduktionen?

Die Kalkulation aus der Wunschliste statt aus dem Drehplan zu bauen. Ein Budget mit 18 Setups pro Tag gegen einen Plan, der 12 schafft, beschreibt einen anderen Film — der Unterschied zeigt sich bei der Endabrechnung.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.