Producer

Der Producer verantwortet die Lücke zwischen dem, was zugesagt wurde, und dem, was machbar ist.

Worum es geht

Jedes andere Gewerk kann ein Problem eskalieren. Beim Producer endet die Eskalation — der Plan muss also stimmen, bevor die Crew gebucht ist, nicht danach.

Jedes Gewerk braucht denselben Plan in einer anderen Ansicht. Genau daran scheitern Dokumentensammlungen: Sie bedienen immer nur eine Perspektive gut.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Ein Angebot vor der Shotlist ist eine Schätzung mit Unterschrift darunter
  • Unter 10 % Reserve wird aus dem ersten Regentag ein Rechnungsgespräch
  • Der Plan, den der Kunde freigibt, und der Plan, nach dem gedreht wird, müssen dasselbe Dokument sein

Was der Plan liefern muss

Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:

  • Eine Setup-Zahl vor dem Angebot, nicht danach
  • Reserve als Zahl beziffert, nicht als Absicht
  • Einen Drehplan, mit dem Kunde und Crew gleichermaßen arbeiten
  • Kostenfolgen sichtbar in dem Moment, in dem eine Szene verschoben wird

Typische Stolperstellen

Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:

  • Aus dem Briefing anbieten, ohne es vorher in Setups zu zerlegen
  • Vorbereitungstage als kostenlos behandeln, weil niemand vor der Kamera steht

Mit TillyGen

TillyGen macht aus dem Briefing eine Setup-Zahl und einen Drehplan, bevor du anbietest — die Zahl, die du nennst, ist dann eine, die hält.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie kalkuliere ich einen Job, bevor die Shotlist steht?

Zerlege das Briefing zuerst in eine geschätzte Setup-Zahl und rechne dann mit deinem Tagessatz. Eine Setup-Schätzung ist begründbar, ein Bauchgefühl nicht.

Wie viel Reserve gehört in ein Werbebudget?

10 % sind die Untergrenze der Branche. Darunter wird aus einem einzigen Regentag ein Gespräch über die Rechnung statt einer Zeile im Budget.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.