Auflösung

Auflösung meint alle Einstellungen, die du von einer Szene drehst — Master, nähere Winkel, Inserts —, damit der Schnitt Auswahl hat.

Worum es geht

Wie lösen wir das auf, ist die tägliche Frage zwischen Regie und Kamera. Die klassische Auflösung geht Master, Over-Shoulder, Singles, Inserts; eine Regie mit festem Schnitt im Kopf dreht deutlich weniger. Der Handel ist konkret: Jeder zusätzliche Winkel kostet einen Lichtumbau, jeder gesparte Winkel nimmt dem Schnitt einen Ausweg. Fehlende Auflösung erzwingt Nachdrehs. Und ja: Am Set meint das Wort die Zerlegung der Szene in Einstellungen, nicht die Pixelzahl des Sensors.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Auflösung ist ein Plan, kein Zufall: Sie beginnt in der Shotlist, nicht am Drehtag.
  • Wer den Master zuerst dreht, verankert den Anschluss für die näheren Einstellungen.
  • Cross-Coverage mit zwei Kameras spart Zeit, kettet aber beide Bilder an einen Lichtkompromiss.

Mit TillyGen

Tilly AI schlägt in der TillyGen-Shotlist eine Auflösung pro Szene vor — Master, Winkel, Inserts —, die du auf deinen Schnittstil zusammenkürzt.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie viel Auflösung ist genug?

So viel, dass die Szene auf mehr als eine Art schneidbar ist: ein Master, mindestens ein näherer Winkel pro sprechender Figur und die Inserts, die die Geschichte braucht. Alles darüber ist Versicherung, bezahlt mit Drehzeit.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.