Blendenzahl

Die Blendenzahl beschreibt die Blendenöffnung als Verhältnis von Brennweite zu Durchmesser der Eintrittspupille.

Worum es geht

Blendenstufen sind die Währung jedes Belichtungsgesprächs am Set. Die Standardreihe — 1.4, 2, 2.8, 4, 5.6, 8, 11, 16 — steigt mit dem Faktor Wurzel aus zwei, jede volle Stufe verdoppelt oder halbiert also das Licht. Wenn ein DP eine halbe Blende mehr Aufhellung verlangt oder ein ND drei Blenden kostet, rechnen Gaffer und DIT sofort mit. Die Blendenzahl verankert außerdem Schärfentiefe-Tabellen und Datenblätter — deshalb überlebt sie auf Cine-Sets, obwohl die Belichtung selbst in T-Stops angesagt wird.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Kleinere Zahl, größere Öffnung: f/2 lässt sechzehnmal so viel Licht durch wie f/8 — an dieser Umkehrung stolpert jeder Anfänger.
  • Volle Stufen multiplizieren die Blendenzahl mit rund 1,4; Drittelstufen sind die Feinschritte, die Kameras anzeigen.
  • Weit über f/11 abblenden kostet auf Super 35 durch Beugung sichtbar Schärfe.

Mit TillyGen

Im Produktionsplan steht der Arbeitsblendenwert neben jedem Licht-Setup — über Strom und Lampenzahl wird dann mit einer Zahl gestritten, nicht mit einem Gefühl.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Warum bedeutet eine kleinere Blendenzahl mehr Licht?

Weil die Zahl ein Verhältnis ist: Brennweite geteilt durch Pupillendurchmesser. Eine größere Öffnung vergrößert den Teiler — die Zahl sinkt.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.