Drehschluss

Drehschluss ist das geplante Tagesende; Wrap wird gerufen, wenn das letzte Bild steht und die Technik zurück in die Cases geht.

Worum es geht

Wrap beendet das Drehen, nicht den Arbeitstag: Kamerabericht, Datensicherung, Abbau und Rückgaben folgen. Die Planung unterscheidet Bildschluss und kompletten Wrap, weil dazwischen bezahlte Zeit liegt. Am Drehschluss hängt außerdem die Ruhezeit — rutscht der Wrap eine Stunde nach hinten, muss unter Umständen der Call des nächsten Tages mitrutschen. Erfahrene Regieassistenzen behandeln die letzten zwei Stunden vor Drehschluss als die gefährlichsten des Tages: Müde Crews machen teure Fehler.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Bildschluss, Kamera-Wrap und Motiv-Wrap sind getrennte Ansagen — jede entlässt andere Leute.
  • Der voraussichtliche Drehschluss auf der Dispo ist ein Versprechen des Drehplans, keine Hoffnung.
  • Wrap am letzten Tag eines Motivs heißt oft auch: das Motiv in den Ursprungszustand zurückbauen.

Mit TillyGen

Im TillyGen-Drehplan endet jeder geplante Tag mit einem voraussichtlichen Drehschluss — überladene Tage fallen so vor dem Dreh auf.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Bildschluss und Wrap?

Bildschluss heißt: Die Kamera hört endgültig auf. Wrap heißt: Tag oder Dreh sind vorbei, inklusive Abbau. Am letzten Drehtag hörst du beides innerhalb einer glücklichen Minute.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.