Konzeptfilm

Ein Konzeptfilm ist ein kurzes Stück, produziert als Beweis, dass eine Idee auf dem Bildschirm funktioniert — bevor das große Projekt finanziert ist.

Worum es geht

Manchmal trägt ein Deck die Idee nicht: ein Ton zwischen Komödie und Horror, eine ungewohnte visuelle Technik, ein ungetestetes Gesicht. Dann dreht das Team einen Konzeptfilm — eine Proof-of-Concept-Szene, einen Moodfilm, einen Pilotspot — mit kleinem Geld und maximaler Absicht. Die Wette ist asymmetrisch: Drei starke Minuten öffnen Budgets, die hundert Mails nie öffnen würden, drei mittelmäßige schließen Türen. Geplant wird wie ein echter Dreh, nur kleiner: Shotlist, Drehplan, ein klarer Punkt, der bewiesen werden soll.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Beweise eine Sache — Ton, Technik oder Talent — nicht den ganzen Film im Kleinformat.
  • Nachbarbegriffe: Proof of Concept, Moodfilm, Testspot; Budgets und Adressaten unterscheiden sich.
  • Rechte zählen: Auch im Konzeptfilm brauchen Musik und Fremdmaterial eine Klärung, sobald Kunden ihn sehen.

Mit TillyGen

Konzeptfilme laufen durch TillyGen wie jeder Dreh: Briefing rein, Shotlist, Storyboard und ein Ein-Tages-Drehplan raus.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich ein Konzeptfilm vom Piloten?

Ein Pilot ist eine vollwertige erste Folge in Sendequalität; ein Konzeptfilm muss nur die Idee beweisen und darf roher, kürzer und deutlich günstiger sein.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.