Production Book

Das Production Book ist das gesammelte Nachschlagewerk einer Produktion: alle freigegebenen Pläne, Listen, Kontakte und Verträge an einem Ort.

Worum es geht

Im Werbefilm hat das Book seinen großen Auftritt beim PPM, dem Pre-Production-Meeting: Agentur und Kunde blättern durch Casting, Kostüm, Motive, Boards und Drehplan, und was dort freigegeben wird, wird gedreht. Auf längeren Produktionen wächst das Book weiter — Crewlisten, Fahrtpläne, Versicherungen — und sein eigentlicher Job ist Wissenskontinuität: Fällt die Koordinatorin aus, öffnet die nächste das Book und macht weiter. Ein Ordner, den niemand pflegt, ist ein Risiko, das niemand sieht.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • In der Werbung heißt es oft PPM-Book und dient zugleich als Protokoll der Kundenfreigaben.
  • Hinein gehören nur freigegebene Stände; Entwürfe wohnen woanders.
  • Digitale Books brauchen dieselbe Disziplin wie Papier: eine Verantwortliche, ein gültiger Stand.

Mit TillyGen

Ein TillyGen-Projekt funktioniert wie ein lebendes Production Book: Briefing, Shotlist, Storyboard, Drehplan und Dispos bleiben verbunden und aktuell.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Was gehört ins Production Book?

Kontaktlisten, Drehplan, Buch oder Boards, Motivunterlagen mit Karten, Casting-, Kostüm- und Ausstattungsfreigaben, Versicherungen und Genehmigungen — alles, was jemand an Tag drei um 6 Uhr brauchen könnte.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.