Referenzrecht (Portfolio Rights)
Das Referenzrecht ist die Erlaubnis, einen fertigen Kundenfilm als eigene Referenz zu zeigen.
Worum es geht
Ohne diese Erlaubnis darf ein Projekt nicht auf der eigenen Website erscheinen — und die Referenz ist der halbe Grund, warum viele Anbieter einen Auftrag zu moderatem Satz annehmen. Sie gehoert in den Produktionsvertrag und muss an die Crew weitergereicht werden, denn ein Freelancer, der einen Clip zeigt, braucht die Zustimmung des Kunden und nicht nur die des Produzenten. Sinnvoll formuliert heisst das: Start ab Veroeffentlichung, Nutzung nur auf eigenen Kanaelen und im Pitch, keine Neuschnitte. Interne Filme, ungestartete Kampagnen und alles unter Geheimhaltung bleiben aussen vor.
Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Das Recht besteht nicht automatisch: Ohne Klausel kann der Kunde verlangen, dass die Case Study offline geht
- Den Start an das Veroeffentlichungsdatum koppeln, damit keine Referenz eine Sperrfrist bricht
- Die Erlaubnis muss an die Crew weitergereicht werden; die Klausel im Hauptvertrag deckt sie nicht ab
Mit TillyGen
TillyGen dokumentiert jedes Projekt sauber vom Briefing bis zur Lieferung — eine spaetere Case Study ist Zusammenstellen statt Rekonstruieren.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Darf ich einen Kundenfilm ohne Ruecksprache ins Showreel nehmen?
Nur wenn der Vertrag es hergibt. Schweigt er, schriftlich nachfragen; viele Kunden stimmen nach dem Kampagnenstart zu, manche beschraenken es auf eigene Kanaele.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.