App-Promo-Video
Ein App-Promo hat Sekunden, um Lust auf die App zu machen — der Plan choreografiert echte Hände, echte Situationen und pixelsaubere UI zu einer Bewegung.
Worum es geht
Zwei Ebenen, ein Film. Ein App-Promo verschränkt Lifestyle-Momente — ein Mensch in einer Situation, die die App löst — mit dem Interface selbst, sauber vom Gerät gecaptured oder in Motion Graphics nachgebaut. Planen heißt, pro Beat zu entscheiden, welche Ebene führt, und beide synchron zu halten: Die Handbewegung vor der Kamera muss zum später eingesetzten Screen-Zustand passen. Hier wird verkauft, nicht bewiesen — das Revier der Software-Demo ist der Evaluierende, das des Promos der Impuls. Store-Preview-Plätze bringen harte externe Vorgaben für Längen und Formate mit. Die Produktion ist klein: ein Tag Realdreh plus fokussiertes UI-Capture und Compositing.
Das Format entscheidet über Umfang, Crew und Zeitrahmen — und zwar bevor das erste Motiv besichtigt ist.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Die Hand-Choreografie ist gegen Screen-Zustände geskriptet: jeder am Set gefilmte Tap entspricht einem separat aufgenommenen UI-Moment — Abweichungen sieht man
- Der App-Build fürs Capture ist festgepinnt und befüllt — Demo-Inhalte, keine Benachrichtigungen, volles Batteriesymbol, eine Statusleiste, die den Schnitt nicht blamiert
- Store-Preview-Plätze bringen eigene Längen- und Formatregeln mit — diese Versionen werden als vollwertige Deliverables geplant, nicht als Reste
- Situative Szenen tragen das Versprechen: Casting und Motive zeigen den Moment, den die App verbessert — das ist es, was Menschen wirklich kaufen
Was der Plan liefern muss
Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:
- Ein Beat-Sheet, das für jeden Moment markiert, ob Lifestyle, Gerät-in-Hand oder Vollbild-UI führt
- Eine Capture-Spezifikation für den App-Build: befüllte Inhalte, gepinnte Version, Gerätemodelle und Systemsprache
- Eine Deliverables-Liste, die Store-Preview-Formate neben den Kampagnenschnitten führt
Typische Stolperstellen
Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:
- Hände auf einem Dummy-Screen drehen, ohne Plan, welcher UI-Zustand später hineingesetzt wird
- UI aus einem Entwicklungs-Build capturen — mit Debug-Bannern und Platzhaltertexten
- Store-Preview-Regeln erst nach dem Schnitt entdecken, wenn Längen und erste Frames schon feststehen
Mit TillyGen
TillyGen hält beide Ebenen des App-Promos in einem Plan: das Beat-Sheet verknüpft Realdreh-Setups mit ihren UI-Zuständen, und Store-Formate stehen ab Tag eins in den Deliverables.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Wie viele Drehtage braucht ein App-Promo?
Meist ein Realdreh-Tag für die situativen Szenen, plus separates UI-Capture, das ohne Filmcrew läuft. Das Compositing danach dauert oft länger als der Dreh.
Echter Screen am Set oder später compositen?
Meist compositen: Live-Screens flackern, spiegeln und binden dich an einen UI-Zustand. Ein getrackter Blank-Screen hält jede Variante offen — aber nur, wenn die Choreografie gegen den echten Flow geplant wurde.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.