Call-Sheet-Generator
Die Disposition muss heute Abend raus, und in der Vorlage steht noch die Crew von letzter Woche. Der Rechner oben nimmt production details, crew list, location und shoot date und gibt print-ready call sheet, sun times for the day, weather line und crew call table aus — im Browser gerechnet, ohne Anmeldung und ohne dass eine Eingabe das Gerät verlässt.
Call-Sheet-Generator
Drucken/PDF gibt nur das Call Sheet aus. Alles bleibt lokal im Browser — kein Konto, kein Upload.
Worauf die Zahl wirklich hängt
Eine Disposition beantwortet fünf Fragen: wer, wo, wann, was bei Regen passiert und wen man anruft, wenn etwas schiefgeht. Crews lesen sie nach eigener Auskunft unter 60 Sekunden — alles über eine Seite hinaus ist Dekoration.
Sonnenzeiten gehören auf jede Außendreh-Dispo: ein Dezember-Drehtag in Hamburg hat 7 Stunden weniger Licht als einer im Juni, und die Crew erfährt das aus der Disposition.
Der Unterschied zwischen einer Zahl, die im Angebot steht, und einer, die am Drehtag hält, liegt fast nie in der Formel — sondern darin, ob die Randbedingungen ehrlich eingetragen wurden. Deshalb steht unten, welche Eingabe wofür zählt.
Typische Fehler
Die Stellen, an denen die Rechnung stimmt und der Drehtag trotzdem kippt:
- Die Dispo ohne Wetter- und Sonnenuntergangszeile für Außendrehtage verschicken
- Eine einzige Crewzeit angeben, obwohl Maske und Kamera verschiedene brauchen
- Das nächstgelegene Krankenhaus weglassen — die eine Zeile, die niemand braucht, bis alle sie brauchen
Im Produktionsalltag
Der häufigste Dispo-Fehler ist Versions-Drift: Der Drehplan ändert sich um 22 Uhr, und die halbe Crew dreht nach dem PDF von 18 Uhr. Die Dispo aus dem Plan zu erzeugen statt neben ihm ist die einzige strukturelle Lösung.
Der Wert gehört in die Drehplanung — also an die Stelle, an der eine Entscheidung noch nichts kostet. Wer ihn erst am Drehtag ausrechnet, rechnet nicht mehr, sondern stellt fest.
In TillyGen fällt diese Rechnung nicht separat an: das Ergebnis steckt in der Planung selbst, zusammen mit Shotlist, Drehplan und Disposition. Ändert sich eine Randbedingung, ändern sich die abhängigen Werte mit — und die betroffenen Stellen im Plan werden markiert, statt still stehenzubleiben.
Häufige Fragen
Wie genau ist der Call-Sheet-Generator?
Die Rechnung ist exakt; die Eingaben sind es selten. Nimm das Ergebnis als belastbare Untergrenze und lege den Puffer bewusst obendrauf, statt ihn in die Eingabe zu schmuggeln — ein geschönter Eingabewert versteckt den Puffer vor allen, die später damit planen.
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Der Rechner läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben übertragen werden. Es gibt keine Nutzungsgrenze und kein Konto.
Wo steckt der Wert in der Produktionsplanung?
In der Drehplanung. Dort ist er eine Entscheidungsgrundlage; später wird er zur Feststellung.
Lässt sich das Ergebnis exportieren?
Der Rechner selbst zeigt den Wert nur an. In TillyGen landet er direkt in Shotlist, Drehplan und Disposition und geht als PDF, CSV oder über die API an alle, die damit weiterarbeiten.
Welche Werte gibt der Rechner aus?
Print-ready call sheet, sun times for the day, weather line und crew call table. Der erste Wert ist der, den du in die Planung überträgst; die übrigen zeigen, wie empfindlich er auf die Eingaben reagiert.
Worauf sollte ich beim Ergebnis besonders achten?
Vor allem darauf: die Dispo ohne Wetter- und Sonnenuntergangszeile für Außendrehtage verschicken. Das ist der Fehler, der in der Praxis am häufigsten dazu führt, dass eine korrekt gerechnete Zahl trotzdem nicht hält.