Maske
Kein erstes Bild, bevor die letzte Person aus der Maske kommt.
Worum es geht
Das erste Bild des Tages kann nicht entstehen, bevor das letzte Gesicht den Spiegel verlässt. Die Maske steht am Anfang jedes Morgens — Stuhlzeiten sind die verborgene Arithmetik der Disposition.
Jedes Gewerk braucht denselben Plan in einer anderen Ansicht. Genau daran scheitern Dokumentensammlungen: Sie bedienen immer nur eine Perspektive gut.
Was hier anders läuft
Konkret heißt das in der Planung:
- Die Stuhlzeit pro Darsteller entscheidet den Abstand zwischen Crew-Call und erstem Bild
- Schweiß, Tränen und Verletzungen müssen zu einer Drehreihenfolge passen, die durch die Geschichte springt
- Spezialmaske braucht Tests Tage vor dem Dreh, nicht an seinem Morgen
Was der Plan liefern muss
Ein Produktionsplan ist für dieses Gewerk dann brauchbar, wenn er das hier hergibt:
- Darsteller-Calls nach Stuhlzeit gestaffelt
- Die Drehreihenfolge mit ihren Maskenzuständen
- Testfenster für Spezialarbeiten in der Vorbereitung
- Nachbesserungsfenster zwischen den Setups respektiert
Typische Stolperstellen
Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:
- Alle Darsteller zur selben Zeit für einen Maskenstuhl bestellen
- Die gealterte Szene direkt hinter die frische legen
Mit TillyGen
TillyGen plant Darsteller-Calls rückwärts vom ersten Bild, Stuhl für Stuhl, statt alle zum Crew-Call zu bestellen.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Wie prägt die Maske die Disposition?
Rückwärts: erstes Bild minus Stuhlzeiten ergibt die Darsteller-Calls. Eine Dispo, die alle zum Crew-Call bestellt, kauft ein leeres Set und eine Schlange vor dem Spiegel.
Was heißt Masken-Anschluss bei springender Reihenfolge?
Dass ein Gesicht den Zustand der Geschichte tragen muss, nicht den des Tages. Der Drehplan sagt der Maske, welchen Zustand jede Szene braucht — ohne ihn läuft Anschluss über Erinnerung.
Wann müssen Spezialmasken-Effekte getestet werden?
Tage vor dem Dreh, an der echten Person. Hautreaktionen, Trocknungszeiten und wie das Teil im Bild wirkt sind Antworten, auf die ein Drehmorgen nicht warten kann.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.