Auftragsproduktion

Die Auftragsproduktion ist Filmarbeit im Kundenauftrag — der Kunde setzt das Ziel, die Produktion verantwortet den Weg dorthin.

Worum es geht

Anders als eigene Stoffe laeuft die Auftragsproduktion auf einem vertraglich fixierten Budget, verhandelten Nutzungsrechten und Kundenfreigaben an definierten Punkten. Die Qualitaet des Briefings entscheidet fast alles danach, denn der Kunde misst den Film an Erwartungen, die vor dem ersten Drehtag entstanden sind. Im deutschen Corporate- und Werbegeschaeft ist das der Normalfall. Der Begriff rahmt auch die Rechte: Was der Kunde mit dem fertigen Film darf, ist Vertragstext, nicht Gewohnheit.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Das Briefing ist der Vertrag hinter dem Vertrag — unklare Ziele tauchen als abgelehnte Schnittfassungen wieder auf
  • Nutzungsrechte werden fuer definierte Kanaele und Zeitraeume eingeraeumt, nicht pauschal uebergeben
  • Freigabepunkte gehoeren in den Zeitplan, bevor sie den Schnitt blockieren

Mit TillyGen

TillyGen uebersetzt das Kundenbriefing in Umfang, Shotlist und Drehplan — Erwartungen stehen schriftlich fest, bevor sie zu Streitpunkten werden.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wem gehoert der Film bei einer Auftragsproduktion?

Das, was der Vertrag sagt. Ueblich ist die Einraeumung von Nutzungsrechten fuer definierte Kanaele und Zeitraeume; die genaue Formulierung sollte vor der Unterschrift verbindlich juristisch geprueft werden.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.