Diffusionsfilter
Ein Diffusionsfilter ist ein Objektivfilter, der Licht streut, um Lichter weicher zu machen, den Kontrast zu senken und feine Details zu entschärfen.
Worum es geht
Diffusion ist eingebrannt — und genau deshalb ein Thema der Vorbereitung. Grading kann Kontrast senken, aber keine Practical-Birne so blühen lassen wie Glas es tut. Der DP testet deshalb im Kameracheck Filterfamilien und Stärken und legt eine Wahl für den Film fest. Konsistenz wird dann zur Continuity-Aufgabe: Derselbe Filter muss bei jedem Winkel einer Szene vor dem Objektiv sitzen, und Script oder AC führen ihn wie eine Objektivwahl mit.
Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.
Was hier anders läuft
Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:
- Stärken laufen in Bruchteilen wie 1/8, 1/4 und 1/2 — der Unterschied zwischen zwei Nachbarn ist auf Haut sichtbar.
- Die Wirkung skaliert mit den Lichtern im Bild: Ein tagsüber dezenter Filter blüht nachts um Practicals stark auf.
- Filter und Objektiv wirken zusammen; Tests gehören mit dem echten Glas gedreht, nicht nach Musterrolle beurteilt.
Mit TillyGen
Die TillyGen-Equipmentliste führt den Filtersatz bei Objektiven und Kompendium — die vereinbarte Diffusion reist mit dem Paket an jedes Motiv.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Warum Diffusion nicht in der Post hinzufügen?
Die Post kann die Weichheit nachahmen, nicht aber das Ausbluten echter Lichter ins Umfeld. Einmal clean gedreht, kommt dieses Blühen nicht zurück.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.